Hektisch scrollt Phillip Tietz auf seinem Smartphone. Diese Giraffen, die möchte er unbedingt noch herzeigen. Löwen, Zebras, Krokodile, Büffel - Bilder rauschen über den Bildschirm. Aber wo sind diese Giraffen? Erzählt der 27-Jährige von den Erlebnissen der Safaris im Kruger-Nationalpark, beginnen seine Augen zu leuchten. Wobei ihn nicht nur die Fahrten im Jeep schwärmen lassen, als er einen Tag später in der Lobby des Ressort Anew sitzt. Tietz scheint alles aufzusaugen. „Ich bin einfach extrem dankbar dafür, dass ich das alles erleben darf. Ich hätte das, glaube ich, in dieser Form nie gemacht.“ Die Freundlichkeit der Menschen in Südafrika beeindruckt ihn, aber auch die grundsätzliche Einstellung. Probleme scheint es keine zugeben, obwohl es gerade den Ärmeren in den Townships am Nötigsten fehlt. Tietz nachdenklich: „Wir Deutsche sind teils schon sehr speziell. Sehen Probleme, wo es keine gibt.“
FC Augsburg
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
Registrieren sie sichSie haben ein Konto? Hier anmelden