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Skispringen: Harter Kurs bei Vierschanzentournee nach Disqualifikation von Timi Zajc

Vierschanzentournee

Es geht um Millimeter: Die Materialschlacht beim Skispringen hört auch nach Trondheim nicht auf

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    Zu früh gefreut: Der Slowene Timi Zajc wurde beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf wegen eines drei Millimeter zu kurzen Hosenbeins disqualifiziert.
    Zu früh gefreut: Der Slowene Timi Zajc wurde beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf wegen eines drei Millimeter zu kurzen Hosenbeins disqualifiziert. Foto: Daniel Karmann, dpa

    Fünf Stunden vor Beginn des ersten Springens der Vierschanzentournee ist Andreas Bauer noch tiefenentspannt. Der frühere Frauen-Bundestrainer und jetzige Vorsitzende der Materialkommission beim Internationalen Skiverband Fis nimmt sich in seinem Büro in Oberstdorf alle Zeit der Welt, um dem Reporter unserer Zeitung Hintergründe zur Materialschlacht im Skispringen zu erklären: Wie genau die Norweger bei der WM in Trondheim ihre Anzüge manipulierten, wie existenzgefährdend der Betrug für die gesamte Sportart gewesen sei, wie selbstkritisch der Verband mit der Misere umging und – das Wichtigste – wie es künftig fairer und gerechter zugehen soll in einer Sportart, in der Winzigkeiten über Erfolg und Misserfolg entscheiden.

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