Superstars haben schon deshalb ihre Berechtigung, weil es sich so lustvoll neiden lässt. Ehrliche Bewunderung ist etwas Feines, aber mit spöttischem Blick auf die scheinbaren Verfehlungen der überlebensgroßen Schönen, Reichen und vor allem beides Kombinierenden zu schauen, lenkt eben auch wunderbar von den eigenen minimalen Makeln ab. Wie gut, dass es Cristiano Ronaldo gibt. . Nun auch ganz offiziell. Offizieller als ein Instagram-Post kann nichts sein. Nur was dort dokumentiert ist, zählt auch. Das Einwohnermeldeamt der Neuzeit.
Der Fußballer Ronaldo hat jedenfalls der ehemaligen Boutique-Angestellten (oooooh, Cinderella-Story) einen Heiratsantrag gemacht und diesen ganz offensichtlich mit einem amtlichen Verlobungsring untermauert. Ein sauberer Kawentsmann ist das, wie es in der Fachsprache kundiger Juweliere heißt. Rund fünf Millionen Dollar soll der Ring wert sein. Familie Ronaldo wird sich trotz der immensen Kosten noch eine warme Mahlzeit am Tag leisten können. Und den Koch, der mit der Limousine ins Luxusanwesen gebracht wird. Nur kein Neid. Oder eben doch.
Nach der in allen Bereichen voluminösen Bezos-Hochzeit, die über mehrere Tage hinweg von Venedig ausgehend die Tratscher und Ratscher mit allerlei Material versorgte, folgt nun also klunkerige Obszönität an der Hand der glücklichen Georgina Rodriguez. Gespannt darf jetzt schon auf die anstehende Verehelichung gewartet werden. Wunderbar ist es ja immer noch, wenn sich zwei Menschen Treue bis ans Lebensende schwören. Mitunter auch: wundersam. Die Hochzeit wird ein pompöses Fest werden. Für das Ehepaar Ronaldo. Und alle Neider.
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