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Der Mut für ein starkes Signal fehlt in Wertingen

Kommentar Von Benjamin Reif
26.07.2019

Bürgermeister Lehmeier moderiert den Vorschlag der Grünen einfach weg.

Fast hätte man den Eindruck gewinnen können, Wertingen sei das neue deutschlandweite Zentrum des Klimaschutzes. Mit einer gewaltigen Flutwelle von Argumenten reagierten Bürgermeister Willy Lehmeier und sein Stellvertreter Johann Bröll auf den Antrag der Grünen, den „Klimanotstand“ auszurufen und damit die ökologische Komponente aller künftigen Maßnahmen zur obersten Priorität zu machen. Was Wertingen schon alles leiste! Über den „Klimanotstand“ wollten die Räte nicht abstimmen. Man werde so dem Thema nicht gerecht, sagte Bröll. Aus dem Redefluss der Bürgermeister stach dann eine Äußerung Lehmeiers über die Ausrufung des Klimanotstands besonders hervor: „Wenn wir darüber abstimmen und jeder hebt seine Hand, dann ändert sich gar nichts.“

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