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Binswangen: Die Feuerwehr Binswangen war in diesem Fall zu schnell

Binswangen

Die Feuerwehr Binswangen war in diesem Fall zu schnell

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    Die Feuerwehr in Binswangen war in einem Fall nun zu schnell unterwegs.
    Die Feuerwehr in Binswangen war in einem Fall nun zu schnell unterwegs. Foto: Julian Leitenstorfer (Symbolfoto)

    Einen Zuschuss von 30 Prozent zu ihrer neuen Küche hat die Feuerwehr Binswangen beantragt. Damit beschäftigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

    Ein kleines Problem gibt es bei dem Antrag

    Allerdings gab es bei diesem Antrag ein Problem, wie Bürgermeister Anton Winkler in der Sitzung erläuterte. Er bemängelte das Vorgehen der Binswanger Floriansjünger, denn die waren bei dem Projekt offensichtlich zu schnell unterwegs. Die Wehr hat, wie Winkler informierte, die Küche bereits vor der Antragstellung eingebaut. Das Feuerwehrhaus gehört aber der Gemeinde und als Grundlage der Entscheidung hätten die Ratsmitglieder den Zustand der alten Küche, die bei der Anschaffung von der Gemeinde bezahlt wurde, prüfen wollen.

    200 ehrenamtliche Stunden der Binswanger Feuerwehrleute

    Alexander Gumpp wies darauf hin, dass die Feuerwehrleute 200 Stunden ehrenamtlich daran gearbeitet hätten, was die Kosten eh niedrig halte. Helmut Reißler meinte: „Wir wollen die Feuerwehr nicht hängen lassen, müssen aber ein Signal setzen: Wenn ein Verein einen Zuschuss will, bitte vorher beantragen.“ Die Ratsmitglieder stellten klar, dass bei der Diskussion nicht infrage gestellt würde, was die Feuerwehr für das Dorf leistet.

    Roland Karl schlug vor, die Materialkosten der weiter durchgeführten Arbeiten und fünf Prozent der Kosten der Küche zu übernehmen, was 2075 Euro bedeuten würde. Die Gesamtkosten liegen bei 12.815 Euro. Michael Wagner meinte, dass es für Folgefälle leichter wäre, einen Prozentsatz zu haben, auf den man sich wieder beziehen könne. Am Ende beschloss der Rat mit 10:3 Stimmen, dass die Feuerwehr 20 Prozent der Kosten als Zuschuss bekommt: 2563 Euro. (bbk)

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