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Höchstädt: Wer will ehrenamtlich dem Höchstädter Tierheim helfen?

Höchstädt

Wer will ehrenamtlich dem Höchstädter Tierheim helfen?

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    Die erste Jahresversammlung nach dem Vorstandswechsel des Tierschutzvereins hielten ab (von links): Elmar Waltl, Rechnungsprüfer (zurückgetreten), Melanie Gorcica, stellvertretende Vorsitzende, Ariane Dallmaier, Vorsitzende, Bettina Stoll, Schatzmeisterin und Lisa Schmidbaur, Schriftführerin.
    Die erste Jahresversammlung nach dem Vorstandswechsel des Tierschutzvereins hielten ab (von links): Elmar Waltl, Rechnungsprüfer (zurückgetreten), Melanie Gorcica, stellvertretende Vorsitzende, Ariane Dallmaier, Vorsitzende, Bettina Stoll, Schatzmeisterin und Lisa Schmidbaur, Schriftführerin. Foto: Tierschutzverein Dillingen

    So können und wollen sie nicht mehr weitermachen. Das betonen Ariane Dallmaier, Vorsitzende des „Tierschutzvereins für den Landkreis Dillingen e. V.“ und Leiterin des Tierheims Höchstädt, und ihre Stellvertreterin Melanie Gorcica im direkten Gespräch und auch auf der ersten Jahresversammlung nach dem Vorstandswechsel im vergangenen Jahr. Deutlich und wiederholt. Die Gründe, mitunter: Die marode Infrastruktur auf dem Gelände und der Helfermangel sind nach Jahrzehnten des Wegschauens inzwischen dramatisch. Ein neues Katzenhaus ist notwendig. 

    Dass das Tierheim im Osten von Höchstädt dringend Unterstützung braucht, ist auch Landrat Markus Müller klar, der sich bei der Jahresversammlung aufgrund einer Terminüberschneidung durch Joachim Hien vertreten ließ. Während eines Gesprächs im Vorfeld der Versammlung, versprach er, man wolle den Verein sowie das Tierheim unterstützen, „auch wenn das keine Aufgabe des Landkreises ist.“ Ein freiwilliger finanzieller Zuschuss in Höhe von 5000 Euro im Jahr sowie die einmalige Bereitstellung von bis zu 12 500 Euro für die Entwicklung und Planung des notwendigen Neubaus, stelle der Landkreis zur Verfügung. Weiter sei inzwischen klar, dass nach Vorlage eines gültigen Bauplans, nach derzeitigem Stand, das Landratsamt eine Baugenehmigung für das neue Katzenhaus erteilen könnte. Müller sagte weiter zu, der Vorsitzenden und ihrem Team auch bei der Suche nach geeignetem Personal sowie nach Sponsoren und Spendern im Rahmen seiner Möglichkeiten zu helfen.

    Terpoorten vertritt die Tierheimleiterin

    Hilfe, wenn auch krankheitsbedingt nur unregelmäßig möglich, erhält Dallmaier von der Grünenpolitikerin Heidi Terpoorten. Sie ist ebenfalls Mitglied im Tierschutzverein und sitzt im Vereinsbeirat und dessen Finanzausschuss. „Gemeinsam mit dem Höchstädter Bürgermeister arbeiten wir an einer modernisierten und den aktuellen Gegebenheiten angepassten Änderung unserer Satzung, außerdem ist uns allen klar, dass Dallmaier und Gorcica eine Person brauchen, die als Kommunikator mit den Kommunen sowie als Quasi-Bauleitung und ManagerIn fungieren kann“, sagte Terpoorten. Sie reichte den Antrag ein, die Gehälter der Vorsitzenden und ihrer Stellvertreterin zu erhöhen sowie die Bezahlung der Aushilfskräfte und Minijobber über dem Mindestlohn festzulegen. Dallmaier bestätigte, dass dies von den anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen wurde. 

    Anerkennend äußerte sich die Vereinsvorsitzende über die Gäste ihrer ersten Versammlung, zu der sie nicht nur Kreisrat Joachim Hien aufzählte: „Dass unser Bürgermeister Gerrit Maneth sowie der Vorsitzende der Kreisbürgermeister, Tobias Steinwinter aus Zöschingen, gekommen sind, hilft mir, die Hoffnung nicht zu verlieren.“ Als Vertreter der Stadt Dillingen durfte Dallmaier nach eigenen Angaben Stadtrat Walter Fuchsluger begrüßen. Und: „Architekt Michael Gumpp nahm sich die Zeit, den geplanten Neubau des Katzenhauses vorzustellen.“ 

    Kassenprüfer sind zurückgetreten

    Bei der anschließenden Diskussion darüber, sei schnell klar geworden, „dass ein Neubau finanziell für uns noch nicht zu stemmen ist, selbst wenn bei der Abstimmung, ob man das Projekt weiter vorantreiben soll, alle dafür stimmten, dass wir diesen Neubau brauchen.“ Man suche also nicht nur Sponsoren und großzügige Spender, „sondern auch Menschen, die sich zumindest für einen gewissen Zeitraum, als Projekthelfer und Teilnehmer an Arbeitsgruppen ehrenamtlich einsetzen wollen.“ Über diese Notwendigkeit, dass Freiwillige dringend gesucht werden, waren sich alle einig. „Außerdem sind unsere zwei Kassenprüfer zurückgetreten“, so Dallmaier weiter. 

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