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Muttertag: Mamas aus dem Raum Wertingen erzählen von ihren persönlichen Plänen

Wertingen/Buttenwiesen

Wie verbringen Mamas aus dem Raum Wertingen den Muttertag?

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    Sabrina Steinle ist am Muttertag auf dem Wertinger Volksfest im Einsatz.
    Sabrina Steinle ist am Muttertag auf dem Wertinger Volksfest im Einsatz. Foto: Marion Buk-Kluger

    Der Muttertag ist viele der Anlass, einmal „Danke“ zu sagen. Doch wie sieht dieser Ehrentag eigentlich in der Praxis aus? Auf dem Wertinger Volksfest haben wir Mütter zu ihren ganz persönlichen Plänen gefragt.

    Frühstückstradition trifft Festzelt-Dienst

    Für Zweifachmama Sabrina Steinle ist dieser Tag normalerweise fest in Familienhand. „Früher haben meine Schwester und
    ich immer mit unserer Mama gefrühstückt“, erinnert sie sich. Auch heute spielt ihre Mutter eine wichtige Rolle, wenn sie gemeinsam mit ihren beiden Kindern (fünf und zwölf Jahre alt) feiert. Doch in diesem Jahr steht die Pflicht vor dem Vergnügen: Steinle hilft am Vormittag bei der Blaskapelle Unterthürheim auf dem Wertinger Volksfest aus. Erst am Nachmittag bleibt Zeit für die Familie.

    Wenn der Nachwuchs noch zu klein zum Basteln ist

    Bei Franziska Stütz aus Unterthürheim ist die Mutterrolle noch recht frisch – ihr Kind ist gerade einmal anderthalb Jahre alt. „Da wird natürlich noch nichts selbst gebastelt“, lacht sie. Während sie sich an ihre eigene Kindheit erinnert, in der sie für die Mama Blumen pflückte und Geschenke in der Schule vorbereitete, liegt die Verantwortung dieses Jahr beim Ehemann. Immerhin: Der Junior übt schon fleißig und hat der Mama bereits die ersten Blumen überreicht.

    Mit kleinen Kindern besonders schön

    Der Muttertag sei besonders schön, wenn man kleine Kinder hat, findet Gisela Lindenmeyer (79). „Weil die dann etwas basteln oder zum Blumen sammeln gehen und einem dann diese schöne Geste überbringen.“ Sie erinnert sich an ihre Kindheit, in der sie mit ihrer Schwester selbst Flieder von den Büschen für ihre Mutter gepflückt hat.

    Wenn die Mama ein Wildgericht kocht

    Eine andere Rollenverteilung gibt es im Hause von Jägerin Martina Tertinek. Ihr 23-jähriger Sohn Florian wünscht sich nämlich von ihr ein Wildgericht zum Muttertag. Während sie ihm dies an ihrem Ehrentag ermöglichen will, sorgt sie beruflich dafür, dass sich andere Frauen verwöhnen lassen können. „Bei mir im Friseursalon werden regelmäßig Gutscheine für die Mamas erworben.“

    Wellness statt Blumen

    Einen ganz bewussten Bruch mit der klassischen Erwartung vollzieht Justina Werner aus Oberthürheim. Als zweifache Mutter ist sie im Alltag ständig gefordert. Ihr Plan für diesen Sonntag: komplette „Me-Time“. „Ich verbringe den Tag alleine mit Wellness nur für mich“, erklärt sie.

    Auf Blumen oder materielle Aufmerksamkeiten verzichtet sie dabei gerne. Ihre Familie respektiert diesen Wunsch nach einer Auszeit vom „Mama-Dasein“ voll und ganz. Ihr Fazit: „Man funktioniert als Mama immer, deshalb habe ich mir das jetzt einfach mal rausgenommen“.

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