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Villenbach: Filbrich berichtet über Gemeinderat, Projekte und Nachfolgerin

Villenbach

Bürgermeister Filbrich: „Derzeit gewöhne ich mich daran, dass das Telefon nur noch selten klingelt.“

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    Die Kommunalpolitik wird Werner Filbrich weiterhin interessieren. Deshalb liest Filbrich, der zwölf Jahre lang Bürgermeister in Villenbach war, gerne die Heimatzeitung.
    Die Kommunalpolitik wird Werner Filbrich weiterhin interessieren. Deshalb liest Filbrich, der zwölf Jahre lang Bürgermeister in Villenbach war, gerne die Heimatzeitung. Foto: Elli Höchstätter

    Werner Filbrich ist die Freude anzusehen. Seine Wunschkandidatin Lydia Edin wurde mit dem herausragenden Ergebnis von 96,5 Prozent der Stimmen zur Bürgermeisterin von Villenbach gewählt. Filbrich sagt: „Ich habe das richtig gefeiert, fast mehr als meine eigenen Wahlerfolge.“ Der 66-Jährige ist seit zwölf Jahren Rathauschef in dem Ort. Im vergangenen halben Jahr überließ er krankheitsbedingt die Amtsgeschäfte Dieter Meißle und Lydia Edin. Mittlerweile geht es Filbrich wieder besser. Im Interview blickt er auf zerstrittene Fronten und besondere Projekte zurück.

    Herr Filbrich, im Villenbacher Gemeinderat wird sich ab Mai einiges ändern. Was sagen Sie dazu?

    WERNER FILBRICH: Hier bin ich etwas zwiegespalten. Mich freut es, dass es viele junge Gesichter gibt. Schade ist jedoch, dass nur noch zwei Frauen mit Lydia Edin im Gemeinderat vertreten sind, und zugleich stimmt es mich traurig, dass es erneut einen so großen Wechsel im Gremium gibt. Als ich vor zwölf Jahren zum ersten Mal zum Bürgermeister gewählt wurde, gab es ebenfalls neun neue Mitglieder im Gremium. Mich beeindruckt es aber, dass sich viele junge Räte in die Kommunalpolitik einbringen wollen und die Gemeinde mitgestalten möchten.

    Als Sie Rathauschef in Villenbach wurden, gab es ein Thema, das sehr heftig diskutiert wurde.

    FILBRICH: Ja, damals wurde viel über eine mögliche Umfahrung gestritten. Ich hatte damals kein Geheimnis daraus gemacht, dass ich ein Befürworter einer solchen Straße war. Das machte für mich den Einstieg ins Amt nicht gerade leichter, weil vielleicht viele gedacht haben, ich möchte diese Pläne unbedingt weiterverfolgen.

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