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Wertingen: TSV Wertingen trauert um Charlotte Simon

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TSV Wertingen trauert um Charlotte Simon

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    Charlotte Simon †
    Charlotte Simon † Foto: Markus Simon

    Nach kurzer schwerer Krankheit ist am vergangen Montag Charlotte Simon verstorben. Die 68-Jährige hat sich über mehrere Jahrzehnte hinweg beim TSV Wertingen stark engagiert. Gemeinsam mit ihrem Mann Otto Simon betrieb sie mehrere Jahre lang in der Augsburger Straße ein Sport-Fachgeschäft. Als ihr Ehegatte 2004 bei einem Skiurlaub in Österreich plötzlich verstarb, war dies für Charlotte Simon und ihre beiden Kinder ein großer Schicksalsschlag. Auch bei der großen Sportlerfamilie des TSV Wertingen war die Trauer groß, engagierte sich Otto Simon unter anderem als Fußball-Abteilungsleiter.

    Dabei erhielt er immer wieder große Unterstützung von seiner Frau. Diese übernahm unter anderem die Pressearbeit der Abteilung und war somit auch langjährige Freie Mitarbeiterin unserer Zeitung. In den Jahren nach dem Tod ihres Mannes veranstaltete die Fußball-Abteilung des TSV jeden Winter in der Stadthalle ein Otto-Simon-Gedächtnisturnier, an dem Alte-Herren-Mannschaften aus der Region teilnehmen. Witwe Charlotte Simon spendete die Pokale und war bei den Siegerehrungen immer anwesend. In diesem Jahr musste das Gedächtnisturnier wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

    Charlotte Simon war Gründungsmitglied des Wertinger Fördervereins Fußball

    Am 25. Oktober 2001 gründete der TSV Wertingen den Förderverein Fußball – Charlotte Simon war Gründungsmitglied und arbeitete in der Vorstandschaft der eigens geführten Organisation viele Jahre lang aktiv mit. Für zwei Jahre übernahm sie gleichzeitig den Vorsitz im separaten „Sportheim-Verein“ des TSV Wertingen. Gemeinsam mit ihrem späteren Lebenspartner Bernhard Rauch (TSV-Präsident von 2010 bis 2018) kümmerte sie sich später auch um das Wohl der Gäste am Ausschank und in der Küche.

    In den letzten Jahren ihres Lebens entdeckte die Fußball-Anhängerin die Liebe zum Stockschießen. Auch in der Abteilung der Stockschützen übernahm sie Verantwortung beim TSV Wertingen und ließ sich zur Schriftführerin wählen. „Charlotte war eine sehr gesellige und engagierte Frau und hat sich um unseren Verein sehr verdient gemacht“, betonen Fußball-Abteilungsleiter Christoph Krebs und TSV-Präsident Roland Stoll unisono. Ihr Wirken im Verein habe Spuren hinterlassen. Neben den beiden Töchtern Sabine und Silvia gehören zum engsten Kreis der Trauernden auch die drei Enkelkinder der Verstorbenen, Moritz, Emma und Leopold sowie Lebensgefährte Bernhard Rauch.

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