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Corona-Pandemie
13.01.2021

Aiwanger lehnt vor Homeoffice-Gipfel verpflichtende Regeln ab

Hubert Aiwanger lehnt eine Homeoffice-Pflicht ab.
Foto: Peter Kneffel, dpa

Exklusiv Der Freie-Wähler-Chef sagt: "Betriebe sind kein Hotspot für Corona-Ansteckungen." Der Minister wirbt stattdessen für flexible Lösungen.

Vor dem Spitzengespräch von  Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mit Arbeitgeber- und Gewerkschaftsvertretern für mehr Homeoffice während der Corona-Pandemie hat sich Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gegen verpflichtende Regelungen ausgesprochen. „Wir brauchen flexible Lösungen, die mit den Unternehmen vereinbart werden“, sagte der Freie-Wähler-Chef unserer Redaktion.

„Zunächst einmal sind die Betriebe kein Hotspot für Corona-Ansteckungen, dennoch ist Home-Office, wo es machbar ist, in der Pandemie eine vernünftige Maßnahme“, sagte der Minister. „Eine allgemeine Pflicht wird aber der Wirtschaft nicht gerecht“, betonte er. Söder hatte vor dem treffen konkrete Zielvorgaben ins Gespräch gebracht, nachdem die Betriebe das Instrument Homeoffice zuletzt zu wenig genutzt hätten. (AZ)

Lesen Sie dazu auch: Vor dem Gipfel: Regionale Firmen sehen eine Homeoffice-Pflicht kritisch

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