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Insolvenz: Auch Flexgas ist pleite: Stadtwerke springen ein

Insolvenz

Auch Flexgas ist pleite: Stadtwerke springen ein

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    Ein Gaszähler: Nach Flexstrom ist jetzt auch  Flexgas pleite.
    Ein Gaszähler: Nach Flexstrom ist jetzt auch Flexgas pleite. Foto: Stephan Jansen, dpa

    Nach dem Stromanbieter Flexstrom ist  nun auch dessen Erdgas-Tochter Flexgas pleite. Flexgas habe Insolvenz angemeldet, teilte das Unternehmen am Donnerstag in  Berlin mit. Der ausländische Investor, der Flexgas übernommen habe,  sei vom Kaufvertrag zurückgetreten. Angekündigte Zahlungen seien  nicht zur Verfügung gestellt worden.

    Insolvenz: Flexggas schiebt Pleite auf den Winter

    Durch den Rücktritt des Investors habe "keine tragfähige Lösung"  für Flexgas mehr gefunden werden können, teilte das Unternehmen  mit. Auch der "Rekordwinter" habe den Gasanbieter belastet. Das  Unternehmen habe mehr Gas einkaufen müssen und dafür im Auftrag der  Kunden finanziell in Vorleistung gehen müssen.

    Flexgas hat nach eigenen Angaben eine fünfstellige Anzahl an Kunden  in ganz Deutschland. Für sämtliche Kunden sei "eine lückenlose  Versorgung sichergestellt", teilte das Unternehmen mit. Im Zweifelsfall übernehme das örtliche Versorgungsunternehmen die  Belieferung. Solche Ersatzlieferungen sind gesetzlich geregelt. In vielen Fällen ist es aber so, dass diese für den Kunden teurer sind als ihr früherer Tarif.

    Flexgas: Versorgung von Kunden jetzt durch Stadtwerke

    So wie in Augsburg. Hier werden Flexgas-Kunden seit Donnerstagmorgen, 6 Uhr von den Stadtwerken Augsburg versorgt. "Die ehemaligen Flexgas-Kunden erhalten in den nächsten Tagen Post von der Stadtwerke Augsburg Energie GmbH In den Anschreiben werden sie über ihre Ersatzversorgung sowie alternative Tarife bei den swa informiert", so die Stadtwerke.

    Flexstrom sowie die Tochterfirmen Löwenzahn Energie und OptimalGrün  hatten am 12. April Insolvenz erklärt. Als Grund nannte das  Flextrom vor allem die schlechte Zahlungsmoral zahlreicher Kunden.  Flexstrom versorgte rund 500.000 Kunden. Flexgas sollte eigentlich an einen  Investor verkauft und weitergeführt werden.

    Tipps und Hilfe für betroffene Flexgas-Kunden lesen Sie hier. afp/AZ

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