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Kommentar: Chinesen brauchen Geduld mit Kuka

Kommentar

Chinesen brauchen Geduld mit Kuka

Stefan Stahl
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    Konnte einen Zwischenerfolg für Kuka verbuchen: Vorstandsvorsitzender Peter Mohnen.
    Konnte einen Zwischenerfolg für Kuka verbuchen: Vorstandsvorsitzender Peter Mohnen. Foto: Silvio Wyszengrad (Archiv)

    Der unaufgeregte, aber umso zähere Arbeiter Peter Mohnen ist in schwierigen Zeiten ein Stück vorangekommen. Er konnte den Roboter- und Anlagenbauer Kuka wieder, was Aufträge und Ergebnis betrifft, auf solidere Beine stellen.

    Zuletzt häuften sich positive Nachrichten: Die neuesten Elektro-Autos von VW in Zwickau werden mit Kuka-Robotern hergestellt. Auch ein Großauftrag aus Südkorea für einen Zulieferer, der für Hyundai und Kia arbeitet, ließ aufhorchen. Außerdem hat Mohnen das betrieben, was nun in vielen Betrieben Priorität hat, eben die Kosten besser in den Griff zu bekommen und die Liquidität sicher zu stellen.

    Der Manager ist ein vorsichtiger Mann und will den Zwischenerfolg nicht überbewertet sehen. Weitet sich die Corona-Krise aus, sind Rückschläge unausweichlich. Doch die chinesischen Kuka-Eigentümer sollten den Etappensieg der Augsburger anerkennen und Geduld mit der Firma haben. Ist die Krise vorbei, fängt der Siegeszug der Roboter in alternden Gesellschaften wie Deutschland und China richtig an.

    Lesen Sie dazu auch: Roboterhersteller Kuka fährt nach harten Zeiten wieder Gewinn ein

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