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Augsburg
18.05.2022

Chinesen drängen jetzt die restlichen Kuka-Aktionäre raus

Kuka verschwindet von der Börse.
Foto: Ulrich Wagner (Archiv)

Plus Bei der wohl letzten Hauptversammlung des Roboterbauers beschließen die Anteilseigner mit 99,90 Prozent, dass die Kuka-Aktie von der Börse genommen werden soll.

„Die nächste Frage“. Immer wieder sagt Kuka-Chefsyndikus Marcus Gebert die drei Worte. Am Ende schnauft er tiefer, nimmt einen Schluck Wasser und meint zu Konzern-Chef Peter Mohnen: „Ich habe noch a bissel was vor mir.“ So beantworten die Verantwortlichen des Augsburger Roboter- und Anlagenbauers an dem für das Unternehmen historischen Dienstag mehr als 200 Fragen. Geschichtsträchtig ist der Tag, weil das Aktionärstreffen die wohl letzte Hauptversammlung der Kuka AG in der Form ist. Denn der chinesische Mehrheitseigentümer Midea, der knapp mehr als 95 Prozent an dem Konzern hält, ist fest gewillt, das Unternehmen vom Aktienmarkt zu nehmen – und das, obwohl die Chinesen einst zugesichert hatten, der Maschinenbauer bleibe bis Ende 2023 an der Börse.

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15.06.2022

Komisch was? Es ist als westlicher Investor unmöglich, eine chinesische Firma aufzukaufen, weil der Zugriff an der chinesichen Börse stark reglementiert ist. Anders herum ist Deutschland für Investoren wie ein offenes Scheunentor. Osram wurde bereits weitgehend platt gemacht, China hat sich ein großes Stück davon abgeschnitten. Das System heißt AuAuAu: Aufkaufen, Aussaugen, Auslöschen. In einem System des Staatskapitalismus spielen Devisen nur eine untergeordnete Rolle. Als nächstes wird es der Augsburger Luftfahrtindustrie an den Kragen gehen. Und eine Groko hat da genau so gepennt wie eine Ampel es tun wird.

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19.05.2022

War nicht anders zu erwarten.
In Augsburg ist der Maschinenbau schon längst nicht mehr das, was es einmal war.

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18.05.2022

Wenn das Unternehmen von der Börse verschwindet dauert es nicht mehr lange und KUKA verschwindet als Arbeitgeber von der Bildfläche. Und wer darf es ausbaden der Arbeitnehmer der seine Brötchen verdienen muss.

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18.05.2022

und wer muss die Scherben letztendlich aufkehren? Der deutsche Steuerzahler .......

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18.05.2022

>>dass bis mindestens 2025 der Produktionsstandort für Kuka in Augsburg bleibt<<
Was für ein Wahnsinn. Es ist nicht zu fassen, was mit so wichtigen Firmen in Augsburg passiert ist. Dass die Chinesen niemals ein wirkliches Interesse daran hatten, Kuka in Augsburg / Deutschland zu lassen, war doch von Anfang an klar. Deutschland-Sale %%%%

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18.05.2022

Ach ne, wer hâtte das gedacht?! Nach der Party ist immer vor dem Scherbenhaufen.

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