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Weco Freiberg: Verbot an Silvester: Feuerwerkshersteller Weco muss Werk schließen

Weco Freiberg

Verbot an Silvester: Feuerwerkshersteller Weco muss Werk schließen

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    Auch in diesem Jahr darf Weco seine Feuerwerkskörper für Silvester nicht an Privatpersonen verkaufen. Nun verlieren rund 100 Menschen in Freiberg, Sachsen, ihre Arbeit.
    Auch in diesem Jahr darf Weco seine Feuerwerkskörper für Silvester nicht an Privatpersonen verkaufen. Nun verlieren rund 100 Menschen in Freiberg, Sachsen, ihre Arbeit. Foto: Christophe Gateau, dpa (Archivbild)

    Seit dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern Ende November ist klar: Auch 2021 ist der Verkauf von Feuerwerk für den Privatgebrauch verboten. Damit will die Politik vermeiden, dass die durch die Pandemie massiv belasteten Krankenhäuser an Silvester und Neujahr auch noch Menschen versorgen müssen, die sich beim Böllern und Raketenschießen verletzen. Während Intensivmediziner und Deutsche Umwelthilfe diesen Beschluss begrüßen, wird er von der Pyrotechnikbranche massiv kritisiert - und hat dort nun auch massive Folgen: Das größte deutsche Feuerwerksunternehmen Weco schließt sein Werk in Freiberg, Sachsen.

    Feuerwerkshersteller Weco schließt Produktionsstätte in Freiberg - offenbar auch weitere Standorte in Gefahr

    In einer Mitteilung von Weco heißt es, dass bereits das letztjährige Verkaufsverbot das Unternehmen in die bisher größte Krise seit der Gründung vor 73 Jahren gestürzt habe. Zudem seien Überbrückungshilfen nicht vollständig ausbezahlt worden. Trotz Kurzarbeit und Einsparungen habe man das Geschäftsjahr mit einem Minus in zweistelliger Millionenhöhe abgeschlossen.

    Durch die Schließung des Produktionsstandorts in Freiberg verlieren nach Angaben von Weco rund 100 Menschen ihren Arbeitsplatz. Angekündigt wurde dieser Schritt bereits im Sommer, nun sind aber offenbar noch weitere Arbeitsplätze in Gefahr. Wie es mit den Werken in Eitorf (NRW) und Kiel weitergeht, ist noch unklar - das Unternehmen teilte aber bereits mit, dass auch die übrigen 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun um ihre berufliche Zukunft bangen müssten. (ida)

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