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Benefizaktion: Kuh Yvonne inspiriert zu Kinderbuch

Benefizaktion

Kuh Yvonne inspiriert zu Kinderbuch

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    Freuen sich über den dritten Teil der Kinderbuchserie „Tukolere Wamu“: Autor Günter Nowodworski (links) und Mit-Initiator Christoph Schmid, Inhaber von Sport Förg. Der Erlös kommt wieder dem Schulprojekt des „Tukolere-Wamu“-Vereins in Uganda zugute.
    Freuen sich über den dritten Teil der Kinderbuchserie „Tukolere Wamu“: Autor Günter Nowodworski (links) und Mit-Initiator Christoph Schmid, Inhaber von Sport Förg. Der Erlös kommt wieder dem Schulprojekt des „Tukolere-Wamu“-Vereins in Uganda zugute. Foto: Foto: privat

    Aichach Die Kuh Yvonne füllte diesen Sommer alle Medien. Jetzt hat sie es zu einem eigenen Buch gebracht. Der Aichacher Günter Nowodworski, der in Augsburg eine Werbeagentur betreibt, hat die Geschichte in Form eines Kinderbuches rechtzeitig zum Weihnachtsfest veröffentlicht. Der Erlös kommt dem Verein „Tukolere Wamu“ zugute, der Selbsthilfeprojekte in Uganda unterstützt.

    Es ist der dritte Band der Serie „Tukolere Wamu – Geschichten für eine bessere Welt“. Bereits 2008 erschien das erste Buch „Geschichten für eine bessere Welt“, 2010 dann das zweite mit „Neuen Geschichten“. Der Titel ist Programm: Tukolere Wamu ist afrikanisch und bedeutet „gemeinsam für eine bessere Welt“. Neben dem guten Zweck durch den Erlös verfolgt Autor Nowodworski noch ein weiteres Ziel: Kinder für das Lesen und Eltern für das Vorlesen zu begeistern. Seine neunjährige Tochter habe ihn auch beim Schreiben der Geschichte unterstützt.

    Buch schließt Trilogie ab, nicht aber das Engagement in Afrika

    Wie seine Vorgänger ist auch Band drei nicht im Buchhandel erhältlich. Mode- und Sporthändler kaufen die Exemplare und verschenken sie an ihre Kunden. Mit den ersten beiden Büchern haben die Gründer der Spendeninitiative Christoph Schmid vom Augsburger Sporthaus Förg, der Aichacher Zahnarzt Dr. Christian Dürr und Günter Nowodworski bereits 40000 Euro gesammelt. Mit den nun zu erwartenden 20000 Euro Erlös aus dem dritten Band werden Lehrerzimmer und Unterkünfte für die Schule in Uganda gebaut.

    Der Verein „Tukolere Wamu“ ist seit 1995 aktiv. Er wurde von ehemaligen Entwicklungshelfern und Afrikafreunden zur Förderung von Selbsthilfeprojekten in Afrika gegründet.

    Mit dem Buch über „Yvonne, die Kuh, die denkt, ein Reh zu sein“ schließt Nowodworski seine Trilogie ab. Sein Engagement für den Verein wird damit aber nicht abreißen, erklärt er im Vorwort. Seine Werbeagentur Now Communication gestaltete alles gratis. Das kindgerecht bunt illustrierte Buch handelt von der Kuh Yvonne, die ihre Träume in Freiheit verwirklichen will. Daraufhin flüchtet sie von der Wiese über den Zaun und trifft auf ihrem Weg im Wald viele andere Tiere, die ihr wichtige Weisheiten mit auf die Reise geben. Am Ende wird alles gut: Yvonne landet auf einem Gnadenhof für Tiere und lebt dort glücklich mit ihrem Kälbchen – wie im echten Fall, der diesen Sommer für Aufsehen sorgte. (rus)

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