Der 19-Jährige, der bei einem Waffengeschäft auf dem Pendlerparkplatz an der A8 bei Adelzhausen schwer verletzt worden ist, ist außer Lebensgefahr. Das teilte die Staatsanwaltschaft Augsburg auf Nachfrage mit. Zum Stand der Ermittlungen wollte ihr Sprecher, Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai, sich nicht äußern.
Beim Waffengeschäft auf dem Parkplatz kam es zum Streit
Wie berichtet, war der 19-Jährige aus Baden-Württemberg am Abend des 31. Juli auf dem Parkplatz neben der Kapelle St. Salvator durch einen Schuss lebensgefährlich verletzt worden. Er wurde danach ins Klinikum Augsburg geflogen und dort notoperiert. Nach damaligen Angaben der Polizei hatte sich der junge Mann mit einem 39-Jährigen aus München getroffen. Offenbar wollte der Münchner dem Jüngeren eine Faustfeuerwaffe verkaufen, die er legal in seinem Besitz hatte.
Zwischen den beiden kam es zum Streit, bei dem sich ein Schuss aus der Pistole löste. Die Kugel traf den Kopf des 19-Jährigen. Ob der Schuss absichtlich oder aus Versehen abgegeben worden war, teilte die Polizei nicht mit. Der Waffenbesitzer wählte damals selbst den Notruf und ließ sich von der Polizei widerstandslos festnehmen. Seither ermittelt die Kripo. nsi/bmi