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Gemeinderat: Ökostrom von Gemeindedächern

Gemeinderat

Ökostrom von Gemeindedächern

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    Mögliche Standorte für Photovoltaikanlagen wären das Gemeinschaftshaus in Obergriesbach (oben), der Metzgerwirt (unten links) oder das Feuerwehrhaus in Zahling.
    Mögliche Standorte für Photovoltaikanlagen wären das Gemeinschaftshaus in Obergriesbach (oben), der Metzgerwirt (unten links) oder das Feuerwehrhaus in Zahling. Foto: Archivfotos: Johann Eibl, Evelin Grauer, Benjamin Büchner

    Obergriesbach Auf die Dächer von öffentlichen Gebäuden könnte man Photovoltaikanlagen installieren, um damit Ökostrom zu erzeugen. Eine Reihe von Möglichkeiten sprach Bürgermeister Josef Schwegler bei der Sitzung des Obergriesbacher Gemeinderats an. Beschlüsse wurden dazu nicht gefasst. Erst will man sich Rat holen von den Lechwerken sowie von zwei Elektrikern, die sich vor Ort erkundigen sollen.

    Das Lehrerwohnhaus als ersten Vorschlag

    Das Lehrerwohnhaus wurde in diesem Zusammenhang sogleich angesprochen, dann waren die beiden Feuerwehrhäuser in Obergriesbach und Zahling an der Reihe, ebenso der Metzgerwirt in Zahling. Über das ehemalige Schulgebäude soll erst dann geredet werden, wenn sich abzeichnet, wie es künftig genutzt wird. Auch das Gemeinschaftshaus wurde als Standort genannt.

    Etat Nach Ostern wird dem Gemeinderat der Haushaltsplan für das Jahr 2012 vorgelegt. Am Dienstag wurde darüber gesprochen, welche Asphaltarbeiten darin berücksichtigt werden sollten. Schwegler erwähnte als erstes den Ausbau der Aichacher Straße in Zahling, von unten bis zur Kurve am Lagerhaus. Ein Vollausbau steht nicht zur Debatte, der würde das Zehn- bis Zwanzigfache dessen verschlingen, was die Reparatur kosten würde. „Wenn es 15 Jahre hebt“, so der Bürgermeister, „haben wir viel erreicht.“

    Reparaturen Beim Tor zum gemeindlichen Salzlager sind Arbeiten erforderlich, ebenso an der Straße zum Hochblick in Obergriesbach. Im Lindenweg ist ein Wasserrohrbruch zu reparieren, vor dem Pfarrhaus tritt Schichtwasser vom Kanalbau aus dem Boden aus. Auch der Ausbau der Stefanstraße nach Weidach wurde ins Jahresprogramm aufgenommen.

    Friedhof Im Friedhof Obergriesbach wurde das Kreuz abgebaut. Der Corpus wurde vor über 100 Jahren aus Kupfer gefertigt. Der Auftrag wurde an einen hiesigen Restaurator vergeben. Es stehen für die gesamte Maßnahme Kosten von 7000 Euro zur Debatte. Nun suchte man noch nach einem 5,50 Meter langen Eichenstamm, der ferner die Maße 18 auf 24 Zentimeter aufweisen soll. Obergriesbach kauft 30 Urnenrohre. Das sind Behälter, in die später die einzelnen Urnen eingelagert werden sollen. Durch diese Maßnahme wird die Gemeindekasse mit 8300 Euro belastet. Schwegler berichtete von einem gestiegenen Interesse an Feuerbestattungen.

    Jubiläum Der Schützenverein Hubertus in Obergriesbach feiert sein 100-jähriges Bestehen. Schwegler setzte sich mit seinem Vorschlag durch, 500 Euro aus der Gemeindekasse zu überweisen. Schließlich brauche der Jubilar auch Geld für das VG-Schießen. Berthold Schmitt plädierte mit Nachdruck für diese 500 Euro. Die Feier sei für den ganzen Ort wichtig: „100 Jahre ist ein außergewöhnliches Datum, das sollten wir groß unterstützen.“

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