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14. Juni 2010 06:45 Uhr

Region Augsburg

Streitthema Rettungshubschrauber: eine Flut von Unterschriften

Der Standort des Rettungshubschraubers bleibt weiter ein Streitthema. Mehrere tausend Menschen wollen eine Stationierung in Augsburg. Von Martin Deibl

Rettungshubschrauber.
Foto: ADAC

Die Forderung, den Rettungshubschrauber am Klinikum zu stationieren, haben schon in der ersten Woche knapp 10.000 Menschen in der Region mit ihrer Unterschrift unterstützt. "Die Resonanz ist enorm, die Bevölkerung sehr sensibilisiert", sagt Günther Geiger, Geschäftsführer des Roten Kreuzes im Landkreis. Unterschriften gesammelt werden auch in Aichach-Friedberg und der Stadt.

Weitere Schützenhilfe kommt von den Bundestagsabgeordneten von CSU und FDP aus der Region. In einem Schreiben an Bayerns Innenminister Joachim Herrmann machen die FDP-Abgeordneten Miriam Gruß (Augsburg) und Dr. Erwin Lotter (Aichach) sowie Dr. Christian Ruck (Augsburg) und Eduard Oswald (Landkreis Augsburg) von der CSU deutlich: "Alle Fakten sprechen ausnahmslos für eine Stationierung des Rettungshubschraubers am Klinikum Augsburg, dem Zentrum des drittgrößten Ballungsraumes Bayerns mit rund 700.000 Einwohnern."

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Zur Rettung von Menschenleben seien eine ganze Reihe von Faktoren ausschlaggebend: Zeit, Versorgung, größtmögliche Bevölkerungszahl, Einsatzschwerpunkte, bestmögliche medizinische Erstversorgung durch Spezialisten und Geräte. All diese Faktoren sprechen nach Ansicht der vier Bundestagsabgeordneten eindeutig für den Standort am Klinikum. Und deshalb heißt es in dem Brief an den Innenminister: "Eine Entscheidung für den Standort Donauwörth werden wir aufgrund dieser Faktenlage nicht akzeptieren."

Druck auf Innenminister

Mit den Unterschriften - gesammelt wird bis Anfang Juli - wollen der BRK-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Max Strehle und Landrat Martin Sailer den Druck auf das Innenministerium erhöhen und den hohen Stellenwert eines Rettungshubschraubers für das Klinikum Augsburg und den gesamten Raum zum Ausdruck bringen.

Unterschriften sammeln Feuerwehren und Rotkreuzgemeinschaften, Listen liegen in Rathäusern, Krankenhäusern, Arztpraxen aus. Von Martin Deibl

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