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Beckstein sorgt sich um Augsburgs CSU

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Beckstein sorgt sich um Augsburgs CSU

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    Günther Beckstein
    Günther Beckstein

    Als fränkischer Landtagsabgeordneter ist der ehemalige Ministerpräsident Günther Beckstein heute zwar nicht mehr in der ersten Reihe der Politik aktiv. Dass er immer noch mittendrin ist im bundesdeutschen und europäischen Geschehen, zeigte der 68-Jährige als Festredner beim Neujahrsempfang der CSU Pfersee.

    So sieht er Deutschland zwar auf einem guten Weg, da es als einziges Land stärker aus der Wirtschaftskrise heraus- als hineingekommen sei. Gleichwohl befinde es sich in einer schwierigen Situation, was die Vorgehensweise bei der Euro-Krise anbelangt. „Ich bin aber felsenfest überzeugt, dass die Kanzlerin hier einen guten Kurs fährt“, sagte er.

    Der frühere Ministerpräsdient sieht auch Augsburg in einer guten Entwicklung, etwa beim Klinikum und der Messe. Und trotz seiner Liebe zum FC Nürnberg „wünsche ich mir sehr, dass Augsburg in der ersten Liga bleibt.“ Mit Sorge allerdings blickt er auf die Vertreter der CSU. „Ich hoffe sehr, dass sie trotz heftiger Diskussionen zusammenbleiben und an einem Strick ziehen.“

    Zuvor hatte der neue Pferseer CSU-Ortsvorsitzende, Max Becker, die Querelen in der Partei in den Mittelpunkt seiner Rede gestellt. Becker war im Juni bei seiner Kandidatur um den Vorsitz im Kreisverband West dem Stadtrat Tobias Schley unterlegen. „Ist es vertretbar, dass Leute aus der CSU mehr durch Strafverfolgung als durch politische Leistung glänzen? Ich meine Nein“, sagte Becker dazu. "S. 36

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