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Augsburg: Der Max-Party droht das Aus

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Der Max-Party droht das Aus

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    Max 07 in Augsburg
    Max 07 in Augsburg

    Fällt die große Max-Party im Sommer und damit einer der Hauptattraktionen der Stadt aus? Nach Informationen unserer Zeitung ist die Innenstadt-Party, zu der heuer im Juni über 160 000 Besucher strömten, massiv gefährdet.

    Heinz Stinglwagner, Chef der City-Initiative Augsburg (CIA), bestätigt gestern die Katerstimmung noch vor der nächsten Partysause. "Es gibt große Fragezeichen." Vor allem Sicherheitsbedenken machen den Verantwortlichen Sorgen. Zudem ist unklar, wie die erheblichen Mehrkosten finanziert werden sollen. Eine definitive Absage sei aber noch nicht erteilt. Die Katastrophe bei der Love-Parade in Duisburg führte dazu, dass das Max-Konzept auf den Prüfstand kommt. Mehr Sicherheit wird gefordert. Die Spitzen der Polizei, Feuerwehr und des Ordnungsreferates stehen in intensiven Gesprächen mit dem Veranstalter CIA.

    Es gebe, so ist zu hören, mehrere Szenarien. Es müsse der Besucherstrom reduziert werden. Als Alternative bliebe die Ausweitung der Festzone. Offenbar kann man sich intern nicht auf einen gemeinsamen Plan einigen. Auch wenn es bisher bei den Max-Partys keine großen Probleme gab, lief die Versorgung von Verletzten nicht optimal ab. Denn die Retter kamen schlecht durch die Massen. Zweiter großer Streitpunkt ist das Geld. Angeblich geht es um rund 100 000 Euro Mehrkosten. Bisher schaffte es die CIA, Großprojekte wie Max allein mit Sponsoren und Gastronomenbeiträgen zu finanzieren. 240 000 Euro waren es zuletzt. Um Max zu retten, soll sich die Stadt offenbar finanziell aktiv einbringen und nicht nur mit Ausfallbürgschaften wie bisher das Fest absichern.

    Kämmerer Hermann Weber schaut aber auf ein 50-Millionen-Euro-Defizit und versucht jeden Euro zu sparen. "Max macht zu viel Ärger", heißt es aus Stadtratskreisen. Schon im Sommer gab es Stimmen aus der Verwaltung, die ein Ende der Maxfeste in ihrer jetzigen Form forderten.

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