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Ein Motorrad made in Augsburg

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Ein Motorrad made in Augsburg

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    Ein Motorrad made in Augsburg
    Ein Motorrad made in Augsburg

    "Augsburg bietet uns nicht nur die passende Infrastruktur, sondern auch all die Unterstützung, die ein ehrgeiziges Projekt wie Horex braucht", sagt Geschäftsführer Clemens Neese. Neese übernahm 2009 die Rechte am Namen Horex. Augsburg machte letztlich gegen Bad Homburg (Hessen), das den Hersteller ebenfalls gerne bei sich gehabt hätte, das Rennen. Seinen Sitz wird Horex in der Werner-Heisenberg-Straße (frühere Flak-Kaserne) finden. Der Umzug soll Mitte des Jahres vonstattengehen.

    In Augsburg werden Verwaltung, Fahrzeugentwicklung und Produktion, also die Endmontage, unterkommen.

    Die Zulieferkomponenten kommen vor allem aus Deutschland und Italien. Zehn Arbeitsplätze sollen zunächst entstehen. Augsburg profitiere von der Ansiedelung schon insofern, als dass damit der Name der Stadt mit "exklusiver Ingenieurskunst" noch stärker in Verbindung gebracht werde, so Oberbürgermeister Kurt Gribl. Das Wirtschaftsreferat habe Horex seit Sommer 2010 bei der Standortsuche in Augsburg unterstützt. Ob das Konzept aufgeht, wird sich zeigen. Das Motorrad richtet sich an Liebhaber. Der Preis für eine Maschine wird voraussichtlich bei 20 000 Euro liegen. Entsprechend exquisit gibt sich auch Horex. Kein Werk, sondern eine Manufaktur solle in Augsburg entstehen, heißt es. Die Edel-Motorräder sollen mit einem für Zweiräder neuartigen patentierten Sechszylindermotor ausgestattet sein und bis zu 200 PS auf die Straße bringen.

    Laut Neese ist ein zweistelliger Millionenbetrag von privaten Geldgebern und der KfW-Mittelstandsbank vorgesehen, der das Projekt bis zum Marktstart Ende 2011 absichert. Bis zum Sommer soll ein Vertriebsnetz bei Händlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgebaut sein, heißt es.

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