Die Spieler des FCA verabschieden sich jetzt in den Urlaub. Den haben sie sich redlich verdient nach der sportlich so erfolgreichen Saison und den damit verbundenen Aufstiegsfeiern. Der offizielle Empfang der Stadt war Montagabend der würdige Abschluss. Noch einmal herrschte auf dem Rathausplatz Partystimmung, tausende Fans stimmten Jubelgesänge an. Gesungen wurde im Goldenen Saal nicht, doch es gab Lob in höchsten Tönen. OB Kurt Gribl unterstrich, welch hohen Stellenwert der Aufstieg des FCA für die gesamte Region einnimmt. Der FCA ist ein Sympathieträger, er steigert als künftiger Bundesligist den Bekanntheitsgrad der Region. Augsburg wird ganz anders wahrgenommen, diese Chance gilt es zu nutzen.
Aus sportlicher Sicht werden Trainer und Management in den nächsten Tagen am Kader für die neue Saison basteln. Für die Kicker ruht dagegen der Ball, sie pausieren. Auch die Fans brauchen eine Pause, Aufsteigen war ja auch für sie ganz schön anstrengend.
Spannend wird nun sein, wie viel von der Euphorie in die Bundesliga mitgenommen wird. Erster Gradmesser dürfte die Zahl der verkauften Dauerkarten sein. Die Messlatte liegt hoch: 15 000 hat FCA-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Bircks als Ziel genannt. 7500 Dauerkarten waren es in der 2. Liga. Mit dem Erfolg steigen die Erwartungen.