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Überblick: „Geben, was sich andere nicht kaufen können“

Überblick

„Geben, was sich andere nicht kaufen können“

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    Schüler der Klasse 10b GFM (Grundstufe Fluggerätemechaniker) übergaben die Spende der Berufsschule 1. Von links: Fabian Popp, Nemo Faber, Eugen Hoffarth, Tom Weber, Tobias Karlinger, Matthias Renner und Christian Fleiner.
    Schüler der Klasse 10b GFM (Grundstufe Fluggerätemechaniker) übergaben die Spende der Berufsschule 1. Von links: Fabian Popp, Nemo Faber, Eugen Hoffarth, Tom Weber, Tobias Karlinger, Matthias Renner und Christian Fleiner.

    „Die Kunst des Schenkens liegt darin, einem Menschen etwas zu geben, was er sich nicht kaufen kann“, schrieb der englische Schriftsteller Alan Alexander Milne (1882 – 1956). Nicht nur der Autor des Kinderbuchs „Pu der Bär“ setzte sich für seine Mitmenschen ein, viele Menschen in der Region tun es ebenso. Ein Überblick:

    Aktionstag der FOS/BOS Schülermitverwaltung, Kollegium und Schulleitung der Staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule organisierten wieder einen großen Aktionstag. Dieses Jahr war das Motto: „Die FOS/BOS Augsburg zeigt Herz.“ Neben einem bayerischen Aktionsrestaurant gab es alles, was der Magen liebt. Für Spaß sorgten Aktionen wie „Speed-Dating“ und „Elchrennen“. Höhepunkt war die Aktion „Schlag den Lehrer“, die die Fernsehshow „Schlag den Raab“ zum Vorbild hatte. Viel Geld brachte die Tombola ein. Bei Schülern der Fachrichtung Gestaltung konnte man sich porträtieren lassen und die Lehrwerkstätte nutzte den Tag, um ihre neueste Aktion – einen „Schnickschnack-Automaten“ – vorzustellen. Für wenig Geld bekommt man hier Kunst und Schnickschnack. In den drei Stunden, die dieser Aktionstag dauerte, kamen rund 5500 Euro zusammen. Über je ein Viertel dürfen sich die Aidshilfe Augsburg, die Tafel, der Weiße Ring und die Kinderhilfe Afghanistan freuen.

    Rekord der Berufsschule I Schüler der Berufsschule I spendeten 5050 Euro an die Elterninitiative krebskranker Kinder. Unter dem Motto „Großzügig spenden ist Ehrensache“ hatte die Schülermitverantwortung zu diesem Spendenrekord angespornt. Insgesamt wurden von den Berufsschülern in sechs Jahren 21000 Euro gesammelt. Damit, so die Hoffnung der angehenden Facharbeiter, „bringen wir ein wenig Licht in das Leben der krebskranken Kinder“. Sie wünschen ihnen und ihren Familien Selbstvertrauen, Mut und Gesundheit. Zur Belohnung für das Engagement sind die Schüler der Klassen, die am meisten gespendet haben, eingeladen, Radio mitzugestalten. Sie sind live auf Radio Fantasy zu hören am Freitag, 30. Dezember, von 14 bis 15, 16 bis 18 und 19 bis 21 Uhr sowie am Samstag, 31. Dezember, 14 bis 15 Uhr.

    Franz-von-Assisi-Schule Schüler brachten Lebensmittel sowie Hygiene- und Körperpflegeprodukte mit in die Schule. Auf diese Weise kamen 544 Kilogramm an Artikeln zusammen, die an die Augsburger Tafel übergeben wurden.

    Bärenkeller-Schule Grundschüler sammelten ebenfalls Lebensmittel und andere nützliche Produkte für die Augsburger Tafel. Die Produkte wurden in Anwesenheit von Pfarrer Karl Mair, Elisabeth Rast und Johann Stecker (beide Augsburger Tafel), den Rektorinnen der Grund- und Mittelschule Bärenkeller Daniela Baur-Riefle und Gül Solgun-Kaps, den Elternbeiratsvorsitzenden Yvonne Eisenhofer und Sabine Schieferle und Grundschulkindern übergeben. Die Mittelschüler der Bärenkeller-Schule hatten Hilfspakete für die Johanniter gesammelt.

    Adventsbasar für brandverletzte Kinder Selbst gestaltete Tonschalen, Schmuck, Windlichter und vieles mehr gab es beim Adventsbasar der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern zu kaufen. Lehrkräfte und Studierende hatten ihn veranstaltet – der Erlös von 400 Euro geht an den Verein „Paulinchen“. Dieser begleitet und unterstützt Kinder mit Brandverletzungen und bietet Präventionsprogramme.

    Lebkuchenhäuschen für Kinder der St.-Gregor-Jugendhilfe Die Lebkuchenhäuschen, die die Bäckerklassen der Berufsschule II nach Lehrplan buken, spendeten die Schüler der Klassen 12a und 12b den Kindern der St.-Gregor-Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Bei dieser Gelegenheit informierten sich die angehenden Bäcker darüber, wie die Einrichtung arbeitet und wie sie sich vom traditionellen Waisenhaus zur modernen Jugendhilfeeinrichtung gewandelt hat. Stellvertretend auch für andere Gruppen nahmen Kinder der Tagesstätte Mobile die Hexenhäuschen von der Klasse 12b, Direktorin Anna Hoffmann und Lehrerin Maria Kienle in Empfang.

    Engagement für die Medizin der Zukunft Richard Fank, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, überreichte eine Spende in Höhe von 10000 Euro an den Förderverein Mukis. Dieser engagiert sich mit seinem Vorsitzendem Max Strehle für den Neubau der Kinderklinik Augsburg. Strehle freute sich: „Privatleute und Vertreter aus der Wirtschaft können sich ab 10000 Euro für ein Patientenzimmer als Pate einbringen.“ Aber auch Kleinspenden seien gefragt, um die Vision des Gesundheitszentrums für Schwangere, Neugeborene, Kinder, Jugendliche und ihre Familien zu realisieren. Paten und Spender könnten in die Medizintechnik und die erweiterte Ausstattung der Patientenzimmer investieren. Durch die Spenden solle so eine Oase zum Wohlfühlen auch in einem Krankenhaus geschaffen werden.

    Hilfe aus AfghanistanUnerwartete Hilfe von deutschen Soldaten aus Afghanistan bekam die Augsburger Tafel. Ein ehemaliger ehrenamtlicher Mitarbeiter der Hilfsorganisation schickte auf eigene Kosten ein großes Paket Süßigkeiten nach Augsburg. Hintergrund: Die Soldaten bekamen an Weihnachten viel mehr Süßigkeiten, als sie essen können. An die Kinder vor Ort können sie sie leider nicht weitergeben, wie der Soldat mitteilte, dessen Name aus Sicherheitsgründen nicht veröffentlicht werden darf. So veranstaltete der Augsburger eine Sammelaktion und sendete, wie er am Telefon Tafel-Vorstand Johann Stecker mitteilte, die Spenden per Feldpost nach Augsburg.

    Augusta-Bank erfüllt Weihnachtswünsche Um Kindern eine Freude zu machen, ließ die Augusta-Bank in Zusammenarbeit mit dem Lions Club Augsburg Elias-Holl Weihnachtswünsche wahr werden. So durften 150 Kinder ihre Wünsche an den Christbaum in der Innenstadtfiliale der Bank anbringen. Bedacht wurde das Evangelische Kinder- und Jugendhilfezentrum, die Lebenshilfe Aichach und der Sozialdienst katholischer Frauen. Besucher konnten die Wunschkärtchen „vom Baum pflücken“ und erfüllen. Um Enttäuschungen zu vermeiden, wurden nicht erfüllte Wünsche vom Führungskreis der Bank übernommen

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