Das Schöne an der Kunst ist: Sie macht gleich mehrfach Freude. Beim Entdecken, beim Aussuchen, beim Kaufen und dann immer wieder beim Ansehen. Die Kunst, die ab nächster Woche im Schaezlerpalais ausgestellt ist, ist noch aus einem anderen Grund besonders: Sie macht Freude und hilft gleichzeitig Notleidenden in der Region. Von Nicole Prestle
60 renommierte Maler, Bildhauer und Goldschmiede haben sich mit der AZ-Lokalredaktion Augsburg zusammengetan. Für die Aktion "Künstler für die Kartei der Not" stiften sie Arbeiten, die am 11. Dezember im Schaezlerpalais versteigert werden. Mit dabei ist unter anderem der Maler und Bildhauer Markus Lüpertz. "Die Arbeit der Kartei der Not ist großartig. Ich unterstütze sie gerne", sagt er.
Ausgesucht hat er eine Gouache. Sie heißt "Der gestürzte Krieger" und ist eine Studie zur gleichnamigen Skulptur, die vor dem Berliner Theater des Westens steht. Aber auch so außergewöhnliche Dinge wie ein Abendtäschchen aus Papier, gestiftet von Maria Verburg, kommen unter den Hammer.
Auktionator Georg Rehm wird die Bilder, Skulpturen, Schmuckstücke und anderen Objekte weit unter dem üblichen Marktwert aufrufen. Somit besteht die Chance, wertvolle Bilder und Skulpturen zu sehr guten Preisen zu bekommen. Wer weiß, vielleicht ist ja auch das eine oder andere hübsche Weihnachtsgeschenk dabei.
Alle Künstler beweisen mit ihrer Teilnahme ein großes Herz. Sie hoffen, dass am Ende eine hübsche Summe für die Kartei der Not und damit für Bedürftige in der Region herauskommt. Bis zur Versteigerung bleibt ausreichend Zeit, sich die Kunstwerke anzusehen. Sie sind im Liebertzimmer und im Café des Schaezlerpalais ausgestellt. Die Kunstsammlungen haben beide Räume für die AZ-Aktion zur Verfügung gestellt.
Bei uns im Internet
Bilder von allen Künstlern und den Arbeiten, die sie gestiftet haben, finden Sie online. Dort steht auch, wie die Auktion funktioniert. Klicken Sie rein unter
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