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Augsburg: Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes

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Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes

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    Verteidigerin Mandana Mauss und der Angeklagte.
    Verteidigerin Mandana Mauss und der Angeklagte. Foto: Archivbild: Fastl

    Zu einer Haftstrafe von 13 Jahren und sechs Monaten sowie der Unterbringung in der Psychiatrie hat das Landgericht Augsburg am Montagnachmittag einen 43-Jährigen verurteilt. Er hatte im vergangenen August den Partner seiner ehemaligen Lebensgefährtin im Hof einer Wohnanlage im Augsburger Stadtteil Lechhausen erstochen. Zuvor hatte der Mann seiner früheren Lebensgefährtin monatelang nachgestellt. Unter anderem fuhr er zeitweise täglich an ihrer Wohnung vorbei.

    Das Gericht ging von einer verminderten Schuldfähigkeit aus. Ein psychiatrisches Gutachten war zuvor zu dem Schluss gekommen, dass der Mann seit Jahren an einer Schizophrenie leidet. Zum Tatzeitpunkt hatte der Mann zwar die Unrechtmäßigkeit seines Tuns eingesehen, sein Verhalten aber nicht vollständig im Griff, so das Gutachten.

    Das Gericht folgte mit seinem Urteil weitgehend dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft, die wegen Mordes 14 Jahre Haft und eine Unterbringung in der Psychiatrie gefordert hatte. Die Verteidigung des Mannes hatte auf einen Schuldspruch wegen Totschlags plädiert und acht Jahre Haft sowie eine Unterbringung für angemessen erachtet.

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