Das städtische Anna-Hintermayr-Stift im Augsburger Antonsviertel hat beim Pflege-TÜV des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen mit der Gesamtnote 1,2 abgeschnitten und damit die bisher beste Note der Häuser des Eigenbetriebs Altenhilfe der Stadt Augsburg erreicht.
Im Februar wurde die Pflege- und Versorgungsqualität des Anna-Hintermayr-Stifts zum ersten Mal nach den neuen Kriterien des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen untersucht. Die stichprobenartige Prüfung von elf Bewohnern ergab eine sehr positive Bewertung. Die Senioreneinrichtung erhielt die bisher beste Note der städtischen Häuser, vermeldet der Eigenbetrieb.
Für die Pflegedienstleitung Charlotte Meußdoerffer signalisiert das Ergebnis der pflegerischen Leistungen (Note 1,3), dass sich der „stetige Verbesserungsprozess durch kontinuierliche Selbstkontrolle gelohnt hat und konsequent weiterverfolgt wird“. Zusammen mit Ulrich Wagenpfeil, der im Februar die Heimleitung übernommen hat, bedankte sie sich bei allen Mitarbeitern für die hohe Wertschätzung und Freundlichkeit, die den Senioren entgegen gebracht werde.
Das Führungsteam meint, es gäbe es trotz der guten Note (1,3) für die Betreuung von an Demenz Erkrankten Hinweise in dem Prüfungsbericht, dass die bisherigen Angebote noch weiter ausgebaut werden könnten. Die Bewertung der Sozialen Betreuung (Note 1,0) erfreute Sozialpädagogin Brigitte Pischner und die Betreuungskräfte. Eine Bestätigung für ihr Engagement (Note 1,0), erhielten auch die Mitarbeiter in der Küche, Hauswirtschaft und Reinigung, die für das Wohlbefinden der rund 90 Bewohner sorgen.
Mehr Detailinformationen zu dem Prüfungsergebnis sind auf der Internetseite der Altenhilfe oder dem Informationsangebot des Verbandes der Ersatzkassen zu finden.