Die Café-Kette "Pow Wow" will in Augsburg expandieren und setzt darauf, dass der Platz nach dem Umbau ein attraktiver Treffpunkt wird. Bereits Mitte März soll der Betrieb beginnen. Von Jörg Heinzle

Café aus dem Pappbecher und trendige Atmosphäre: Mit diesem Konzept ist die bekannte Augsburger Café-Kette „Pow Wow“ seit Jahren erfolgreich. Demnächst will sie expandieren und eine weitere Filiale eröffnen. Mitte März soll am Königsplatz ein neues „Pow- Wow“-Café seine Türen öffnen.
Es wird die vierte Filiale. Bislang gibt es die Cafés schon am Rathausplatz, in der City-Galerie und am Moritzplatz. „Wir setzen darauf, dass der Königsplatz nach dem Umbau ein sehr attraktiver Ort in der Stadt sein wird“, sagt der Augsburger Szenegastronom Harry Winderl, der die Geschäfte vor einige Zeit von Bernd F. übernommen hat. „Pow-Wow“-Gründer Bernd F. ist abgetaucht, weil ihn die Staatsanwaltschaft mehrerer Straftaten verdächtigt und er per Haftbefehl gesucht wird. Dem Geschäft hat diese Sache offenbar nicht geschadet. Es läuft nach wie vor sehr gut, heißt es. Die Kunden hatten sich nicht abgewandt.
Bis jetzt zeugt nur ein großes Plakat an der Fassade einer ehemaligen Apotheke in der Konrad-Adenauer-Allee von den Expansionsplänen. Bis zur geplanten Eröffnung im März gibt es am Kö noch einiges zu tun. Es soll kräftig umgebaut werden. Das neue „Pow Wow“ am Königsplatz soll bereits früh, vermutlich ab 6.30 Uhr öffnen. „Damit richten wir uns auch an Pendler, die hier morgens vorbeikommen und umsteigen“, sagt Harry Winderl. Auch „Pow Wow“-Eiscreme ist geplant. Dass die Umbauten am Königsplatz im kommenden Jahr den Betrieb beeinträchtigen könnten, fürchtet Winderl nicht. „Wir wollen frühzeitig da sein“, sagt er.
Die neue Filiale am Kö ist derzeit nicht die einzige Baustelle innerhalb der „Pow-Wow“-Gruppe. Auch das Geschäft am Moritzplatz, das vor zehn Jahren eröffnet wurde, soll in den nächsten Wochen noch gründlich aufpoliert werden. Zudem gibt es weitere Überlegungen.
Zur „Pow-Wow“-Gruppe gehört auch die Essbar in Domviertel – ein seit Jahren etabliertes Lokal mit asiatisch geprägter Speisekarte. Möglicherweise gibt es in Augsburg schon bald eine „Essbar 2“. Denn Harry Winderl spielt offenbar mit dem Gedanken, eine zweite Essbar in der leer stehenden Filiale der Bäckerei Schuster am Judenberg einzurichten. Winderl bestätigt diese Idee, zum Stand der Dinge will er derzeit aber noch nichts sagen. Offenbar laufen noch Gespräche mit dem Eigentümer des Gebäudes.
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