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Augsburg: Spitzengespräch: Es bleibt beim Aus für Max11

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Spitzengespräch: Es bleibt beim Aus für Max11

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    Musik, Tanz und viele Menschen - das ist das Max-Fest in Augsburg. Archivbild: Alexander Kaya
    Musik, Tanz und viele Menschen - das ist das Max-Fest in Augsburg. Archivbild: Alexander Kaya Foto: Alexander Kaya

    Nach der überraschende Absage des Festes trafen sich am Vormittag Heinz Stinglwagner, Chef der City Initiative Augsburg, Ordnungsreferent Rainer Schaal, und Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl zum Spitzengespräch. Die CIA hatte Max11, das in sechs Wochen stattfinden sollte, am Dienstag beerdigt. Offizielle Begründung: Die Stadt habe die bereits verschärften Sicherheitsauflagen so kurzfristig noch einmal erhöht, dass die Umsetzung praktisch und finanziell nicht mehr möglich sei.

    Bei dem Spitzengespräch am Freitagvormittag ging es dem Vernehmen nach aber nur um eine gemeinsame Sprachregelung. Max11 doch noch stattfinden zu lassen, war dagegen kein Thema.

    Gastwirte, aber auch die vielen Fans des größten Straßenfestes Schwaben - 2011 feierten über 160.000 Menschen in der Stadt -  sind, wie berichtet,  empört über die Stadt, das Ordnungsreferat und die CIA. Das Maxfest dürfe nicht sterben, sagen sie. Und das meinen nicht nur tausende Anhänger des Straßenfestes, sondern auch sein Erfinder: Gastwirt Harald Winderl.

    Der Szene-Gastwirt, der die Maxfeste 2003 initiiert hatte, will das Aus für Max11 ebenfalls nicht hinnehmen. "Wenn es tatsächlich nur am Geld liegt, können wir das ändern", sagte er gegenüber augsburger-allgemeine.de - und erklärte sich bereit, 25.000 Euro zu Max11 beizusteuern. Damit sollten die laut CIA notwendigen Mehrausgaben für die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen bezahlt werden.

    "Es kann nicht sein, dass aus Augsburg immer nur negative Nachrichten kommen", sagt Winderl, der die Max-Feste 2003 ins Leben gerufen hatte, als das zuvor ebenfalls sehr erfolgreiche und beliebte Fest X-Large wegen Geldmangels starb. Zudem müsse man ohnehin damit rechnen, dass Mitte Juli zig-tausende Menschen in die Stadt zum Feiern kommen. Allein bei Facebook hatten sich bereits Tausende zur großen Spontan-Party verabredet, sollte Max11 nicht stattfinden. bo

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