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Nahverkehr in Augsburg: Stadt will sich gegen höhere Fahrpreise einsetzen

Nahverkehr in Augsburg

Stadt will sich gegen höhere Fahrpreise einsetzen

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     Foto: Silvio Wyszengrad
    Foto: Silvio Wyszengrad

    Im Nahverkehr sollen ab Januar 2012 die Tarife im Nahverkehr um durchschnittlich vier Prozent steigen. Preise rauf, Angebot runter: Denn ab Februar 2012 gibt es für die Kunden von Bus und Tram in Augsburg massive Verschlechterungen.

    Wegen des Königsplatz-Umbaus gilt ein eingeschränktes Angebot an Straßenbahnlinien, aus Stadtbergen und Göggingen fahren dann Busse statt Tram. Der 7,5-Minuten-Takt wird für die Straßenbahn eingeführt. Bis Ende 2013 gelten die Einschnitte. Für Augsburgs Stadträte kann daher über die Preiserhöhungen noch nicht das letzte Wort gesprochen sein, hieß es gestern fraktionsübergreifend im Wirtschaftsausschuss: Eine Fahrpreiserhöhung darf nicht sein.

    Es entscheidet nicht alleine der Stadtrat

    Zu entscheiden hat darüber aber nicht allein der Stadtrat. Die Tarifpolitik wird im Augsburger Verkehrsverbund (AVV) von den Vertragspartnern gestaltet. Die Stadt will zumindest Druck ausüben, um zu verhindern, dass Kunden in Augsburg für ein schlechteres Angebot auch noch mehr bezahlen müssen. Ob dies zum Erfolg führt, ließ Bürgermeister Hermann Weber offen: „Die Preisgestaltung ist nun mal Sache im AVV.“

    Die gravierenden Änderungen, über die unsere Zeitung bereits ausführlich berichtet hatte, waren gestern erstmals Thema in einem politischen Gremium. Im Wirtschaftsausschuss gab es eine einhellige Zustimmung für das Verkehrskonzept, da unter den gegebenen Umständen keine andere Möglichkeit bestehe, den Nahverkehr abzuwickeln. Wichtig sei eine umfassende Informationspolitik. Zudem müsse sichergestellt sein, dass auf Probleme flexibel reagiert wird.

    Der stellvertretende Vorsitzende und Verkehrsexperte der Jusos Augsburg, Marco Oertel, forderte während der Bauphase Vergünstigungen und Sonderangebote für Stammkunden.

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