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12. März 2010 13:27 Uhr

Stau und Verletzte

Unfall auf der A8: Millionenschaden

Nach der Massenkarambolage auf der A8 mit 171 Autos und 35 Lkw laufen zwischen Augsburg und Friedberg die Aufräumarbeiten. Trotzdem wird die Strecke Richtung München noch länger gesperrt sein.

Nach der Massenkarambolage auf der A8 mit 171 Autos und 35 Lkw laufenzwischen Augsburg und Friedberg die Aufräumarbeiten. Trotzdem wird dieStrecke Richtung München noch lange gesperrt sein.

Die Aufräumarbeiten auf der A8 sind nach dem schweren Unfall am Freitagmorgen noch immer in vollem Gange. Die Polizei schätzt, dass die Autobahn in Richtung München noch bis gegen 15 Uhr komplett gesperrt sein wird. In Richtung Stuttgart wurde am Mittag auch der Standstreifen freigegeben, so dass der Verkehr in dieser Richtung wieder auf zwei Fahrbahnen fließen kann.

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Die Autofahrer, deren Wagen bei der Karambolage nicht beschädigt worden waren, konnten ab dem späten Vormittag die Unfallstelle allmählich verlassen. "Die Unfallstelle wird noch geräumt, die Abschleppdienste sind auch noch im Einsatz", sagte Polizeipressesprecher Christian Mergel. Über die Schadenshöhe ist noch nichts bekannt, "aber der wird in die Millionen gehen".

Dichter Nebel und vermutlich auch Eisglätte zwischen Augsburg und Friedberg hatten gegen 7.15 Uhr ein ein Kilometer langes "Schlachtfeld" verursacht, wie Friedhelm Bechtel von der Augsburger Berufsfeuerwehr sagte. Die Bilanz der Rettungskräfte: 60 Menschen hatten leichte Blessuren, 19 wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht, eine Person erlitt schwere Verletzungen. Insgesamt waren 110 Feuerwehrleute und 60 Rettungsdienste im Einsatz.

Der Leitende Notarzt Wilfried Kranke sagte: "Wir haben unglaubliches Glück gehabt, dass bei so einem riesigen Unfall verhältnismäßig wenig passiert ist." Auch das Wetter hat den Helfern in die Karten gespielt, denn bei Schneefall wären sie viel schlechter an die Verletzten herangekommen und hätten sie auch nicht so schnell so gut versorgen können. Insgesamt 179 Menschen wurden von den Rettungskräften betreut und bekamen auch Decken und Tee. (cor/nas)

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