Ein Augsburger ist mit seinem Tanklastwagen am Montag auf der A95 umgestürzt. Er hatte eine hochexplosive Ladung an Bord: flüssigen Sauerstoff.

Ein Tanklastwagen ist am Montag auf der A95 umgestürzt. Doch er hatte eine hochexplosive Ladung an Bord: flüssigen Sauerstoff.
Wie die Polizei mitteilt, war der 61-jährige Fahrer am Montag mit seinem Lkw in Richtung Garmisch-Partenkirchen unterwegs. Gegen Mittag bemerkte er in Höhe Mörlbach einen Verkehrssicherungsanhänger der Autobahnmeisterei offensichtlich zu spät. Bei einer abrupten Lenkbewegung stürzte der Laster um. Der Unfallverursacher aus Augsburg und der ebenfalls 61 Jahre alte Fahrer des Sicherungsfahrzeuges aus Starnberg wurden leicht verletzt. Sie kamen vorsorglich ins Krankenhaus.
Eine fachliche Prüfung hat am Nachmittag ergeben, dass der Ladungstank des Lkw noch intakt ist. Eine Gefährdung ging demnach davon nicht aus. Aus diesem Grund war es zwischenzeitlich möglich, den umgestürzten Lkw samt Ladung mit schwerem Bergegerät aufzurichten. Ein sofortiges Umpumpen in ein Ersatzfahrzeug war nicht notwendig.
Der Lkw wurde zu einem nahegelegenen Betriebsparkplatz an der Autobahn geschleppt und dort abgestellt. Die Umladung wird die nächsten Tage durch die Betreiberfirma durchgeführt. Gegen 21 Uhr sollte die Autobahn in beide Richtung wieder freigegeben sein.
Der Schaden am Lkw wird auf 200.000 Euro geschätzt, am Fahrzeug der Autobahnmeisterei auf 15.000 Euro. AZ
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