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Flugzeugabsturz über Bodensee: Der zweite Tote ist identifiziert

Flugzeugabsturz über Bodensee

Der zweite Tote ist identifiziert

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    Rettungskräfte suchen im Bodensee bei Bregenz nach den zwei Opfern des Flugzeugsabsturzes vom Freitag. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei handelt es sich bei dem Piloten um einen 55 Jahre alten Mann aus dem österreichischen Bludenz in Vorarlberg.
    Rettungskräfte suchen im Bodensee bei Bregenz nach den zwei Opfern des Flugzeugsabsturzes vom Freitag. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei handelt es sich bei dem Piloten um einen 55 Jahre alten Mann aus dem österreichischen Bludenz in Vorarlberg. Foto: dpa

    Laut Polizei handelt es sich um einen 20-Jährigen Mann aus Dornbirn (Vorarlberg). Der Mann lebte alleine und wurde deshalb bisher nicht als vermisst gemeldet. Durch die Auswertung seines Handys konnte die Polizei die Identität ermitteln. Außerdem kam der 55 Jahre alte Pilot aus Bludenz (Vorarlberg) bei dem Absturz ums Leben.

    Unfallursache weiter unklar

    Zur Unfallursache und zum Ablauf gibt es bislang keine Hinweise. Das Kleinflugzeug war am Freitag vom Flugplatz Hohenems (Bezirk Dornbirn) aus zu einem Rundflug gestartet. Etwa fünfzehn Minuten später war die Maschine rund 1500 Meter vom Bregenzer Ufer entfernt in den See gestürzt, wie die Polizei mitteilte. Zeugen hätten berichtet, dass die Maschine beim Aufprall zerschellt sei.

    Andere Beobachter sprachen laut Medienberichten davon, dass das Flugzeug bereits in der Luft auseinandergebrochen sei. An Bord der verunglückten Maschine gab es laut Polizei keine Aufzeichnungsgeräte, so dass die Ermittler sich auf die Interpretation der Wrackteile verlassen müssten.

    Für die Suche waren unter anderem ein Sonargerät der Deutschen Wasserschutzpolizei Lindau und ein Unterwasserroboter mit Kamera eingesetzt worden. Zunächst fanden die Helfer nur kleine Einzelteile des Flugzeugs.

    Wrack aus 50 Metern Tiefe geborgen

    In der Nacht zum Montag entdeckten die Einsatzkräfte schließlich die stark demolierte Maschine in einer Tiefe von rund 50 Metern. "Die Taucher sind runter und haben das Wrack mit Seilen befestigt", sagte der Polizeisprecher. "Dann wurde es mit Hebeballons nach oben gezogen und anschließend mit einem Kran herausgeholt."

    Rund 50 Einsatzkräfte der Wasserrettung, Feuerwehr und Polizei hatten drei Tage lang intensiv nach dem Wrack und dessen Insassen gesucht. Von deutscher Seite seien Wasserschutzpolizeien etwa aus Friedrichshafen, Konstanz und Lindau beteiligt gewesen, sagte der Sprecher. Ein Flugunfallexperte des Verkehrsministeriums aus Wien soll nun bei den Ermittlungen zur Unfallursache helfen. AZ/dpa

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