Überflüssige Ampeln sollen in München bald der Vergangenheit angehören. Der Verkehr soll besser fließen - und die Stadt spart Geld. Von solchen Maßnahmen ist in Augsburg bislang nichts zu hören.

Überflüssige Ampeln sollen in München bald der Vergangenheit angehören.Der Verkehr soll besser fließen - und die Stadt spart Geld. Von solchenMaßnahmen ist in Augsburg bislang nichts zu hören.
Die bayerische Landeshauptstadt München meldet, was sich vermutlich viele Augsburger wünschen: Sie plant, die Zahl der Ampeln in der Stadt zu reduzieren.Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) in München will prüfen, welche Ampeln unnötig sind und den Steuerzahler nur Geld kosten. Nach Angaben des Münchner Merkur hatte das KVR bereits zuvor festgestellt, dass zu viele der Anlagen den Verkehr behindern.
Allerdings sind Ampeln an Stellen mit hohem Verkehrsaufkommen unerlässlich. Darauf reagiert die Stadt München mit moderner Technik: So passen die 628 Ampeln ihr Schaltverhalten der Verkehrslage an. 466 Anlagen werden in der Nacht abgeschaltet.
Doch das ist nicht alles: Ampeln in Tempo-30-Zonen sollen ganz genau unter die Lupe genommen werden, da sie dort laut Straßenverkehrsordnung nicht mehr aufgestellt werden sollen. Der ADAC begrüßt das Vorhaben.
Von solchen Maßnahmen ist in Augsburg bislang nichts zu hören. Dabei sorgen dort einige der rund 300 Anlagen mit ihren langen Rot-Phasen jeden Tag für Ärger bei den Autofahrern. Und es werden mehr: Vier neue Ampeln an der Prinzstraße erhitzen die Gemüter. Dort sollen sie für die Sicherheit der Tramlinie 6 sorgen. Ihr Nutzen ist allerdings stark umstritten.
In Augsburg kostet allein der Unterhalt der Ampeln rund 1,2 Millionen Euro. AZ
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