In der Nacht zum Montag war ein heftiges Gewitter über den Großraum Augsburg gezogen. Blitz und Donner gingen mit starken Regen, teilweise auch mit Hagel und Graupel einher. Größere Schäden verzeichneten Polizei und Feuerwehren jedoch nicht.
Die Münchner Polizei musste zu insgesamt 28 Einsätzen wegen Sturmschäden ausrücken. In den meisten Fällen waren im gesamten Stadtgebiet Bauzäune umgefallen oder wurden mobile Verkehrszeichen umgeweht. In Neuhausen fiel ein Baugerüst um und in Pasing löste sich ein Plakat und flog gegen ein fahrendes Auto
Auch in den kommenden Tagen bleibt das Wetter laut Deutschem Wetterdienst wechselhaft und windig. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 300 und 500 Metern, bis in unsere Lagen ist also mit Schnee und Schneeglätte zu rechnen - so wie im Raum Mindelheim, wo am Montagmorgen bereits eine dünne Schneedecke lag. Zudem seien Graupel- und einzelne Schneeschauer möglich.
Die Meteorologen warnen zugleich vor Schneeverwehungen in höheren Lagen. Denn der Wind bläst weiter sehr lebhaft. Besonders in Schauernähe träten Böen bis 60 Stundenkilometer auf. Im Bergland seien auch Sturmböen, in den Alpen teilweise sogar Orkanböen möglich.
Die Temperaturen sinken in den kommenden Tagen etwas und liegen dann in unserer Region zwischen vier und null Grad.