von Günther Herdin
Der Zwischenbericht zum neuen Nahverkehrsplan des Augsburger Verkehrsverbunds (AVV) stand auf der Tagesordnung des jüngsten Treffens der zuständigen Ausschüsse der Stadt Augsburg sowie der Landkreise Aichach-Friedberg, Augsburg und Dillingen. Der Bericht der Gutachter Irene Burger und Rimbert Schürmann von der Firma Ptv kann aber nur eine Arbeitsgrundlage für weitere Überlegungen sein, waren sich die Teilnehmer bei der Expertenrunde im Aichacher Landratsamt einig. Mit dabei bei der Präsentation und der Diskussion war auch der stellvertretende Dillinger Landrat Alfred Schneid.
Er selbst nutzt seit vielen Jahren selbst das Angebot des AVV und pendelt täglich von seinem Wohnort Wertingen nach Augsburg. Oder: Knapp eineinhalb Stunden mit einem Bus von Dillingen nach Augsburg unterwegs zu sein – das geht mit dem Zug über Donauwörth nur acht Minuten schneller „Möglicherweise gibt es schnellere Verbindungen“, sinniert Georg Wörishofer und denkt dabei an eine direkte Buslinie von Holzheim über Zusamzell, Welden, Adelsried, Aystetten und Neusäß nach Augsburg. Dass der öffentliche Nahverkehr aufgrund der hohen Treibstoffpreise immer lukrativer wird, davon ist Wörishofer überzeugt.
Auch Alfred Schneid ist ein großer Freund der öffentlichen Verkehrsmittel und hofft, dass nach der Bestandsanalyse von Aichach und den aufgezeigten Mängellisten Nachbesserungen vorgenommen werden.
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