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Marxheim-Schweinspoint: Ermittlungen bei St. Johannes

Marxheim-Schweinspoint

Ermittlungen bei St. Johannes

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    Der Verdacht der Unterschlagung konzentriert sich auf zwei leitende Angestellte der Bäckerei und der Metzgerei der Sozialeinrichtung im Marxheimer Ortsteil Schweinspoint. Die Stiftung selbst meldete die „auffälligen Zahlen“ der Polizei.
    Der Verdacht der Unterschlagung konzentriert sich auf zwei leitende Angestellte der Bäckerei und der Metzgerei der Sozialeinrichtung im Marxheimer Ortsteil Schweinspoint. Die Stiftung selbst meldete die „auffälligen Zahlen“ der Polizei.

    Marxheim-Schweinspoint Die Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt bei der Stiftung St. Johannes im Marxheimer Ortsteil Schweinspoint. Möglicherweise über Jahre hinweg sollen dort zwei leitende Mitarbeiter der stiftungseigenen Bäckerei und der Metzgerei Gelder und Waren unterschlagen haben.

    Ein Sprecher der Kriminalpolizei Dillingen bestätigte gestern auf Nachfrage der Donauwörther Zeitung, „dass Ermittlungen laufen“. Weitere Details wollte der Beamte wegen der laufenden staatsanwaltlichen Überprüfung zunächst nicht nennen.

    Die Staatsanwaltschaft Augsburg hält sich bis dato ebenfalls noch bedeckt, bestätigte aber Ermittlungen „wegen des Verdachts der Unterschlagung“. Marxheims Bürgermeister Alois Schiegg sagte gestern, dass die Angelegenheit in der Gemeinde derzeit durchaus „ein Thema“ sei.

    Aus Mitarbeiterkreisen der Stiftung war zunächst zu hören, dass Mitte vergangener Woche eine „Razzia mit etlichen Polizeiautos“ durchgeführt worden sei. Zahlreiche Akten „aus dem Wirtschaftsbereich“ seien in diesem Zusammenhang konfisziert worden. Sodann habe die Stiftungsleitung eine Betriebsversammlung einberufen, auf welcher schließlich kundgetan wurde, dass die Unterlagen der Bäckerei- und Metzgereibetriebe überprüft würden. Man wolle allerdings zunächst abwarten, was jene Prüfungen ergeben. Die Stiftungsleitung betonte, dass sie selbst von den Vorfällen überrascht worden sei und die Polizei sofort informiert habe.

    Die Ermittlungen, so prognostizierte indessen ein Sprecher der Staatsanwaltschaft, könnten noch einige Wochen bis Monate andauern.

    Einen ausführlichen Bericht mit weiteren Details lesen sie in der gedruckten Version der Donauwörther Zeitung.

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