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Marxheim: Neue Donaubrücke soll 2014 fertig sein

Marxheim

Neue Donaubrücke soll 2014 fertig sein

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    Die Donaubrücke in Marxheim ist in keinem guten Zustand mehr. Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht mit mehr als 30 Tonnen dürfen nicht mehr darüber fahren. Im Jahr kommenden Jahr könnte mit einem Neubau begonnen werden.
    Die Donaubrücke in Marxheim ist in keinem guten Zustand mehr. Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht mit mehr als 30 Tonnen dürfen nicht mehr darüber fahren. Im Jahr kommenden Jahr könnte mit einem Neubau begonnen werden. Foto: Manuel Wenzel

    Zwischen Donauwörth und Neuburg gibt es genau zwei Möglichkeiten, die Donau mit dem Auto oder per Lastwagen zu überqueren: Die Brücken bei Marxheim und bei Bertoldsheim. Beide Bauwerke sind jedoch nicht mehr im besten Zustand und daher für Fahrzeuge über 30 Tonnen gesperrt. Doch es ist Besserung in Sicht. Bereits im Jahr 2013 soll mit einem Neubau der Brücke bei Marxheim begonnen werden. Das ist das Ergebnis eines runden Tisches, der gestern Mittag im Treffpunkt „Am Bayertor“ in Rain stattfand.

    „Via est vita“ – „Straße ist Leben“, bemühte der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion Georg Schmid ein lateinisches Sprichwort und wies damit auf die Wichtigkeit der Infrastruktur auch in ländlichen Regionen hin. Die Finanzierung für die Erneuerungsmaßnahme bei Marxheim – hierbei handelt es sich um eine Staatsstraßenbrücke – sei bereits gesichert, versicherte Schmid. Deshalb könne sofort mit der Planung begonnen werden. „Die Belastung für die Bürger soll natürlich so gering wie möglich gehalten werden“, kündigte der CSU-Politiker an.

    Um eine mehrwöchige Sperrung werde man aber nicht herumkommen, sagte Michael Kordon, Leiter des Bereichs Straßenbau beim Staatlichen Bauamt Augsburg. Die neue Brücke soll mit rund 130 Metern etwas länger und auch fünf Meter breiter als die bestehende sein. Die Kosten dafür werden sich laut Kordon auf 3,5 bis 4 Millionen Euro belaufen.

    Wenn im kommenden Jahr mit den Arbeiten begonnen wird, könnte die Überfahrung Ende 2014 fertig sein. „Das ist ein sportliches Ziel, aber realistisch“, so Kordon. Er hofft, dass bei dem Neubau kein Planfeststellungsverfahren nötig wird. Dieses würde den Zeitplan um etwa zwei Jahre zurückwerfen.

    Dabei ist die Angelegenheit durchaus brisant. Seit Herbst vergangenen Jahres ist die Brücke bei Bertoldsheim für Lastwagen mit einem Gesamtgewicht von über 30 Tonnen nicht mehr befahrbar. „Das ist ja unsere Umleitungsstrecke“, erklärt Kordon. Dass nun Wege beide tonnagemäßig beschränkt sind, sei nicht ideal, so der Straßenbauchef.

    Die Begrenzung stellt besonders für die Landwirtschaft ein Problem dar. „Es müssen schnell Maßnahmen zur Verbesserung getroffen werden“, sagte Rains Bürgermeister Gerhard Martin und war damit einer Meinung mit seinen Kollegen Alois Schiegg (Marxheim), Peter Mahl (Niederschönenfeld), Albin Kaufmann (Burgheim) und Ernst Geber (Rennersthofen). Das Aufkommen an Schwerlastverkehr um die Stadt Rain sei aber generell sehr hoch, so Martin. „Darum sind wir auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen.“

    Durch den Neubau der Brücke und der daraus resultierenden Sperrung ergebe sich allerdings ein Problem für den Schulbusverkehr von Marxheim nach Rain. „Da müssen wir uns etwas einfallen lassen“, sagte Martin.

    Wenn das Projekt in Marxheim abgeschlossen ist, soll auch in Bertoldsheim ein Neubau auf den Weg gebracht werden. Wie Roland Weigert, Landrat des Kreises Neuburg-Schrobenhausen, mitteilte, laufen bereits die Beratungen im dortigen Kreistag. Dieser ist zuständig, weil es sich bei dem Übergang bei Bertoldsheim um eine Kreisstraßenbrücke handelt.

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