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Ratgeber: Arbeit gibt Behinderten Teilhabe am Leben

Ratgeber

Arbeit gibt Behinderten Teilhabe am Leben

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    Der Runde Tisch zur Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung stellte einen neuen Flyer vor. Unser Bild zeigt (von links) Gottfried Denkel, Josef Koppold, Beate Muder, Claudia Bröll-Ostler, Thomas Schörg, Josef Harner, Susanne Heim, Erwin Elbl und Robert Neuhauser.
    Der Runde Tisch zur Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung stellte einen neuen Flyer vor. Unser Bild zeigt (von links) Gottfried Denkel, Josef Koppold, Beate Muder, Claudia Bröll-Ostler, Thomas Schörg, Josef Harner, Susanne Heim, Erwin Elbl und Robert Neuhauser. Foto: Landratsamt

    Aichach-Friedberg Seit sechs Jahren tagt das Netzwerk Runder Tisch zur Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung zwei Mal im Jahr im Landratsamt zu den vielfältigsten Themen. Dieses Mal präsentieren die Mitglieder ihren neu aufgelegten Flyer: Mit allen Ansprechpartnern und Anlaufstellen rund um das Thema Arbeit ist die Broschüre laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes ein wichtiger Wegweiser für Menschen mit Behinderung auf der Suche nach einer Anstellung.

    Beteiligt waren der Geschäftsführer des Jobcenters Wittelsbacher Land, Gottfried Denkel, der Behindertenbeauftragte Josef Koppold, Beate Muder von der Agentur für Arbeit Augsburg, Claudia Bröll-Ostler von der Handwerkskammer, Thomas Schörg von der IHK, Josef Harner vor der Agentur für Arbeit Aichach, Arbeitsvermittlerin Susanne Heim, Erwin Elbl vom Integrationsamt Schwaben und Robert Neuhauser vom Integrationsfachdienst in Schwaben.

    Grundsätzlich ist für die Vermittlung von Arbeit für Menschen mit einer Beeinträchtigung die Agentur für Arbeit in Aichach sowie das Jobcenter Wittelsbacher Land zuständig. Darüber hinaus gibt es jedoch zusätzliche Unterstützungsmöglichkeiten und Anlaufstellen, die mit Beratungsangeboten oder finanziellen Förderungen für Arbeitgeber vielfältige Anreize für eine Anstellung schaffen. Die Handwerkskammer und die IHK leisten mit der Sensibilisierung potenzieller Arbeitgeber einen wichtigen Beitrag zur Überwindung von Vorurteilen oder Hemmschwellen, da offene Fragen und Anliegen bei Bedarf persönlich mit dem Arbeitgeber geklärt werden können. Begleitend kann die Offene Behindertenarbeit zusammen mit dem Behindertenbeauftragten das Team bei der Wohnungssuche, in Mobilitätsbelangen oder bei eventuellen Assistenzmöglichkeiten unterstützen.

    Alle Stellen zusammen bilden die Basis für die Integration aller Mitbürger in den Arbeitsmarkt, denn „Arbeit ist Teilhabe am Leben – für alle unserer Mitbürger“, so Josef Koppold, Behindertenbeauftragter des Landkreises. (FA)

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