Ein Werk von Reinhart Heinsdorff wirkt so, als wäre es wie geschaffen für die Aussegnungshalle in Ottmaring



Es ist ein Raum, in dem Abschied genommen wird. Wie geschaffen für die Aussegnungshalle des Ottmaringer Friedhofs wirkt das Bild von Reinhart Heinsdorff (1923 - 2002) "Die Toteninsel", das eine neue Farbigkeit an die bislang kahle Wand bringt. Den Ankauf durch die Stadt Friedberg hat die Stadtsparkasse Augsburg mit einer Spende von 2000 Euro ermöglicht. Nun hat Uta Heinsdorff das großformatige Acrylbild aus dem Nachlass ihres Mannes offiziell übergeben – im Beisein unter anderem von Bürgermeister Dr. Peter Bergmair, Regionaldirektor Ernst Weber von der Stadtsparkasse Augsburg und Vertretern der Stadtwerke Friedberg, die für die Aussegnungshalle zuständig sind.
"Bilder müssen hängen, wo sie hinpassen", sagt Künstler-Witwe Uta Heinsdorff. So kam sie auf die Stadt zu mit der Idee, das Bild zum Ankauf anzubieten mit der Überzeugung: "Es gehört hierher." "Thematisch und optisch fügt es sich in der Aussegnungshalle gut ein", überzeugte sich Bürgermeister Bergmair jetzt an Ort und Stelle. "Das geben wir nicht mehr her", ist sich auch Ernst Weber von der Sparkasse sicher, dass sich der Kauf gelohnt hat.
Nun hängt "Die Toteninsel" unweit des Grabes von Reinhart Heinsdorff. Zum zehnten Mal jährt sich sein Todestag am 26. März. Am Vorabend wird in der Friedberger Archivgalerie eine Ausstellung über die "Lebensthemen" von Reinhart Heinsdorff eröffnet. Und dazu zählte auch die Auseinandersetzung mit dem Tod.
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