Nicht nur in Fernzügen müssen Bahnreisende derzeit leiden. Jetzt erwischte es auch einen Fugger-Express auf der Fahrt von Augsburg nach Mering.
Bei gut über 30 Grad im Schatten ging kurz vor dem Haltepunkt St. Afra gar nichts mehr. "Um nicht gänzlich zu verschmoren, haben sich die Leute selbst beholfen und mit dem roten Nothebel die Türen geöffnet", berichtet Dietmar Süßmeir.
Und Sven Walther aus Althegnenberg schreibt in seinem Blog: "Technik kann ausfallen (okay, zumindest in der Regionalbahn ist die Quote ein bissl zu hoch) - aber die (nicht) erfolgte Kommunikation durch das Personal ist eine Frechheit!" Denn Zugbegleiterin und Zugführer verschanzten sich zuerst lange nur im Führerstand, machten dann nur einige allgemeine Durchsagen über einen technischen Defekt.
"Es kam dann zu erbitterten und vollkommen fruchtlosen Diskussionen zwischen einer erbosten Menge und der Zugbegleiterin, welche sich nur auf Vorschriften und Co. zurückzog", so Walther. Die Stellungnahme der Bahn zu dem Vorfall steht noch aus. (asj)