Der TSV Friedberg präsentiert sich deutlich verbessert, verliert aber unglücklich mit 2:3 gegen Leipzig.

„Es war ein Quantensprung im Vergleich zur Leistung der vergangenen Woche, darauf kann man aufbauen“, resümierte Spielertrainer Stefan Meingast kurz nach dem Spiel die knappe 2:3- Niederlage seiner Volleyballler in der zweiten Bundesliga. Die Gäste aus Leipzig konnten über weite Phasen des Spieles nicht überzeugen und wurden vom frechen Auftreten der Schwaben quasi überrumpelt, konnten letzten Endes jedoch zwei Punkte vom Rand Augsburgs entführen.
Lange war kein eindeutiger Sieger auszumachen, so auch im ersten Satz der Partie, der nach großem Kampf mit 30:28 in der Verlängerung an die Friedberger Hausherren ging. Im zweiten Satz setzten sich die Gäste früh ab und konnten den Vorsprung auch bis zum 23:18 halten, bevor eine beherzt agierende Blockreihe und eine konzentrierte Abwehrleistung die Friedberger wieder auf 23:24 heranbrachte. Die Mühe war jedoch vergebens, denn die Leipziger konnten den entscheidenden Punkt zum 23:25 Satzgewinn im Friedberger Feld platzieren und glichen nach Sätzen aus. Der dritte Spielabschnitt wurde dann von den Gästen aus Sachsen gestaltet und sie konnten sich durch ein 25:20 mit weniger Problemen als im Satz zuvor die 2:1-Satzführung sichern.
Somit standen die Recken des TSV gehörig unter Druck, um die Partie noch offen zu halten, meisterten diese Anspannung jedoch bravurös und zeigten, von den frenetisch anfeuernden und gut 120 Zuschauern in der TSV-Halle getragen, erneut den angekündigten und von allen Seiten geforderten Kampf. Somit ging es durch einen 25:20-Satzgewinn in den Tiebreak. Doch da konnten die Friedberger an die zuvor gezeigten Leistungen nicht durchgehend anknüpfen, lagen schnell mit 0:3 hinten und liefen diesem Rückstand auch bis zum 10:15 nach.
Dadurch hatten die Spieler des TSV die Bürde, sich nach einer aufopferungsvollen Vorstellung mit einer 2:3-Niederlage von den heimischen Fans verabschieden zu müssen. „Kein schlechtes Spiel, aber leider nutzt es uns auch nicht viel. Von jetzt an zählen Resultate, das Saisonende naht und wir sind noch im Tabellenkeller. Zwar ist der Abstand nicht groß, aber wir brauchen Punkte, so einfach ist die Rechnung“, analysierte Andreas Strempel die Situation für die Friedberger. (krum)
TSV Friedberg Baumgärtner, Eichhorn, Heim, Hurler, Kaufmann, Kronseder, Krumbholz, Meingast, Menke, Münster, Schreiber, Strempel
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