Die Polizei verzeichnet weniger Zwischenfälle als in den Vorjahren. Weiter Probleme mit betrunkenen Jugendlichen Von Rebekka Jakob

Haldenwang/Offingen So findet auch die Polizei den Fasching gut: Die beiden ersten Umzüge dieses Jahres in Haldenwang und Offingen seien störungsfrei verlaufen, berichtet die Polizeiinspektion Burgau. Zwar gab es kleinere Zwischenfälle – es seien jedoch deutlich weniger gewesen, als im Vergleich der vergangenen Jahre, so Erster Polizeihauptkommissar Stefan Müller.
Weiterhin ein Problem beim Faschingstreiben bleiben Jugendliche, die sich über die Maßen betrinken. Ein 14-jähriger Bub und ein 15-jähriges Mädchen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, eine stark alkoholisierte 16-Jährige übergab die Polizei ihren Eltern.
Während die Polizei sich beim Haldenwanger Narrensprung komplett aufs Zuschauen beschränken konnte, gab es in Offingen kleinere Störungen. Gegen 15.40 Uhr entwendete ein 15-jähriger in einer Tankstelle in der Günzburger Straße eine Flasche Bier und eine Dose Whiskey/Cola im Gesamtwert von etwa fünf Euro. Der junge Mann stand bei dem Diebstahl unter erheblichem Alkoholeinfluss, so die Polizei.
In der Bahnhofstraße beleidigte ein 23-Jähriger die Polizeibeamten im Einsatz unter anderem als „dreckige Hurensöhne“. Diesem Vorfall war ein Streit zwischen mehreren Personen vorausgegangen, bei dem die Polizeibeamten schlichtend eingegriffen hatten. Die Polizisten erteilten dem betrunkenen 23-Jährigen einen Platzverweis, doch der Mann wollte einfach nicht gehen und beleidigte die Polizisten weiter.
Rettungssanitäter kamen gegen 17.45 Uhr zum Einsatz, als ein 16-Jähriger auf dem Festgelände einem 19-Jährigen mit der Hand ins Gesicht geschlagen und ihm Desinfektionsmittel in ein Auge gesprüht hatte. Der 19-Jährige wurde an Ort und Stelle vom Rettungsdienst versorgt. Der 16-Jährige stand ebenfalls deutlich unter Alkoholeinfluss, so die Polizei.
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