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13. Januar 2012 23:00 Uhr

Bildung

Neue „Fachkraft für Integration“

Erzieherin Beate Wiedenmann-Langer von der „Raupe Nimmersatt“ ist geschult

Bürgermeister Christian Konrad überreicht Blumen und das Zertifikat an Beate Wiedenmann-Langer. Die Erzieherin ist jetzt „Fachkraft für Integration“.
Foto: Stadt

Leipheim Die Leipheimer Kindertagesstätte „Raupe Nimmersatt“ hat seit Kurzem eine „Fachkraft für Integration“. Über zwei Jahre hat die Erzieherin Beate Wiedenmann-Langer sich dazu ausbilden lassen.

Denn die Idee des gemeinsamen Lebens und Lernens von Kindern mit und ohne Behinderung wird immer öfter umgesetzt. Um dieser Entwicklung angemessen begegnen zu können, hat sich Erzieherin Beate Wiedenmann-Langer zur „Fachkraft für Integration“ weitergebildet. Der Zertifizierungskurs des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg umfasste zwölf Fortbildungstage. Beate Wiedenmann-Langer erzählt: „Nach erfolgreicher Teilnahme habe ich meine schriftliche Abschlussarbeit zum Thema: ,Mittendrin statt nur dabei’ geschrieben.“ Die Arbeit war die Basis des anschließenden Kolloquiums. Anfang Dezember wurde der Erzieherin schließlich ihr Zertifikat verliehen.

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Die Integrationsarbeit in der Kindertagesstätte spiegelt eine Werterhaltung und Anschauung vom Zusammensein und Zusammenleben von Kindern mit unterschiedlichen Bedürfnissen wider. Integration soll als Ausgangspunkt gesehen werden, um Vorstellungen und Möglichkeiten zu entwickeln, Situationen innerhalb und außerhalb der Kindertagesstätte „inklusiv“ – das heißt, für alle gemeinsam erlebbar – zu gestalten.

Ziel ist die selbstverständliche Teilhabe

Das Ziel hierbei ist die selbstverständliche Teilhabe der Kinder mit Behinderung und ihrer Familien am Alltag in der „Raupe Nimmersatt“. Für die pädagogische Fachkraft für Integration bedeutet dies eine intensive Auseinandersetzung mit ihrer professionellen Tätigkeit einerseits und Qualifizierungsbedarf bezüglich ihres veränderten und erweiterten Aufgabenfeldes andererseits. Die Integration von Kindern mit besonderem Hilfe- beziehungsweise Förderbedarf stellt hohe Anforderungen an die Fachkräfte.

Mit der Zertifizierung ist Beate Wiedenmann-Langer für diese Anforderungen nun bestens gerüstet. (zg)

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