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Auszeichnung: Kreativität, Mut und Einsatz

Auszeichnung

Kreativität, Mut und Einsatz

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    Freuen sich über den schwäbischen Denkmalpreis für die Sanierung des Reiberhofs (von links): Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert mit den Bauherren Georg und Edeltraud Huber, Architekt Gerhard Glogger und Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl bei der Preisübergabe.
    Freuen sich über den schwäbischen Denkmalpreis für die Sanierung des Reiberhofs (von links): Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert mit den Bauherren Georg und Edeltraud Huber, Architekt Gerhard Glogger und Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl bei der Preisübergabe. Foto: Foto: Andreas Lode (oh)

    Aichen/Augsburg „Denkmale bewahren heißt Heimat bewahren“, betonte Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert bei der diesjährigen Verleihung des Denkmalpreises des Bezirks Schwaben. „Sie haben uns Denkmäler erhalten, ohne die Schwaben ärmer wäre.“ Mit diesen Worten richtete er bei einer Feierstunde im Rokokosaal der Regierung von Schwaben seinen Dank an die Preisträger 2010 aus dem Landkreis Günzburg, aus Kempten, der Stadt Donauwörth und dem Landkreis Oberallgäu. Ausgezeichnet wurde die von 2005 bis 2010 durchgeführte Sanierung und Umnutzung des Reiberhofs in Bernbach.

    Der mächtige Hof mit Gastwirtschaft, errichtet 1874/1875, stand seit 1993 leer. Er war im Stallbereich bestandsgefährdet und insgesamt in einem desolaten Zustand. Die Eigentümerfamilie Huber entwickelte ein Nutzungskonzept als Tagungs-, Freizeit- und Bildungsstätte, das vor allem Musikkapellen für Probenwochenenden zur Verfügung stehen sollte. Die alten Bauteile wie Türen, zahlreiche Fenster, Dielenböden, böhmische Gewölbe im Stall, Treppenanlage oder Wandmalereien in den Schlafzimmern wurden dabei sorgfältig erhalten. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Resonanz auf den Hof positiv entwickelt, besonders bei Hochzeits- und Geburtstagsfeiern erfreut sich das idyllisch gelegene Gehöft großer Beliebtheit. „Die Familie Huber hat in Verantwortung vor der Familientradition mutig, mit hohem persönlichen und finanziellen Einsatz kreativ, innovativ und vorbildlich ein bedeutendes Denkmal gerettet und ihm eine neue Zukunft gegeben“, würdigte Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl in seiner Laudatio.

    Seit 2002 würdigt der Preis denkmalpflegerisch vorbildliche, innovative und kreative Sanierung von Gebäuden in Schwaben, die von ihren Bauherren einer neuen Nutzung zugeführt wurden. (zg)

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