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Kirche: Aus zwei Dekanaten wird eines

Kirche

Aus zwei Dekanaten wird eines

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    Künftig müssen sich die Katholiken der Diözese Augsburg daran gewöhnen, dass nach dem neuen pastoralen Konzept in bestimmten Kirchen nur noch im wechselnden Rhythmus die Eucharistie gefeiert werden wird.
    Künftig müssen sich die Katholiken der Diözese Augsburg daran gewöhnen, dass nach dem neuen pastoralen Konzept in bestimmten Kirchen nur noch im wechselnden Rhythmus die Eucharistie gefeiert werden wird. Foto: Thorsten Jordan

    Aus den 36 Dekanaten der Diözese Augsburg werden im Rahmen der pastoralen Raumplanung zukünftig 22 gebildet. Die Dekanate Dießen und Landsberg sind davon unmittelbar betroffen. Die beiden Einheiten werden künftig zu einem Dekanat zusammengefasst, dass in etwa deckungsgleich mit dem Landkreis Landsberg sein wird. Dies bestätigten die beiden derzeitigen Dekane, Pfarrer Friedrich Kahnert (Dießen) und Pfarrer Oliver Grimm (Landsberg) gegenüber dem Landsberger Tagblatt.

    „Das ist von Augsburg wohl so gewünscht“, berichtet Oliver Grimm, wobei der Zeitpunkt der Fusion noch nicht feststehe. Derzeit befindet sich die pastorale Raumplanung in der zweiten Planungsphase. Nach der Vorstellung des Projekts, das bis spätestens 2025 abgeschlossen sein wird, konnten die einzelnen Pfarrgemeinden ihre Vorschläge der Neuordnung in Augsburg einreichen.

    Dies sei nachvollziehbar, meint Oliver Grimm, wenngleich gerade in der Stadt Landsberg mit den Stadtpfarreien Mariä Himmelfahrt und Zu den Heiligen Engeln eher ein Alternativmodell bevorzugt würde: die Beibehaltung der Zentren, denen jeweils Landpfarreien zugeteilt werden. Vermutlich werde schon im März Klarheit geschaffen, wenn der für die Raumplanung mitverantwortliche Domkapitular, Monsignore Harald Heinrich, nach Landsberg komme, um sich mit den leitenden Pfarrern zu treffen.

    Weitere Informationen und Reaktionen lesen Sie in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts.

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