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Tauziehen ums Ammerseeufer: „Bewusst machen, wer am längeren Hebel sitzt“

Tauziehen ums Ammerseeufer

„Bewusst machen, wer am längeren Hebel sitzt“

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    Die künftige Flächenaufteilung am Ammersee in St. Alban ist weiter unklar, nachdem sich Marktgemeinde Dießen und Stadt Augsburg bislang nicht einigen konnten.
    Die künftige Flächenaufteilung am Ammersee in St. Alban ist weiter unklar, nachdem sich Marktgemeinde Dießen und Stadt Augsburg bislang nicht einigen konnten. Foto: Archiv/Gerald Modlinger

    Der Bau eines Bootshauses für das Ammersee-Gymnasium (ASG) am St. Albaner Seeufer liegt wegen ungeklärter Grundstücksfragen auf Eis. Nachdem mit der Stadt Augsburg bislang darüber keine Einigung erzielt wurde, hat der Dießener Gemeinderat am Montagabend beschlossen, das Bauleitplanverfahren für das St. Albaner Seeufer auszusetzen. Zugleich solle das Landratsamt als Vollzugsbehörde gegenüber der Segelgemeinschaft Augsburg (SGA) tätig werden. Für deren Einrichtungen gibt es laut Gemeinde keine baurechtlichen Genehmigungen. Zugleich soll nach anderen Standorten für das ASG-Bootshaus Ausschau gehalten werden. Infrage kommen könnten beispielsweise ein Areal nördlich des Seerestaurants und an der „Rossschwemme“ nördlich des Strandbad-Parkplatzes, deutete Bürgermeister Herbert Kirsch (Dießener Bürger) an.

    Der Rathauschef berichtete zunächst von einem mit Vertretern der Stadt Augsburg am 7. März geführten Gespräch. Die Stadt verwaltet den im Bereich St. Alban/Lachen befindlichen Grundbesitz des Vereinigten Stipendienfonds, der sich auch über den geplanten Bauplatz für das Bootshaus erstreckt. Auch das Areal des ASG ist Stiftungseigentum. In dem Gespräch wurde laut Kirsch auf einen Stadtratsbeschluss verwiesen, nachdem vor einem Abschluss eines Erbbaurechtsvertrags für das ASG-Bootshaus über eine angemessene Vergrößerung für die SGA verhandelt werden müsse. Ohne ausreichendes Verhandlungsergebnis werde der Stadtrat nicht zustimmen. Mehr dazu in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts.

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