Vilgertshofer pilgern am Weltgebetstag für geistliche Berufe in ihre Wallfahrtskirche

Von Gisela Klöck
Am Sonntag fand der 49. „Weltgebetstag für geistliche Berufe“ statt. Weltweit wird traditionell immer am vierten Sonntag der Osterzeit für Berufungen zum Priestertum und zum geweihten Leben gebetet, so auch in der Pfarreiengemeinschaft Vilgertshofen. Gemeinsam mit der Diözesanstelle Augsburg fand ein „Stationenweg in die Wallfahrtskirche statt. Dieser Gebetstag stand unter dem Motto „Zum Beispiel: Du!“. Wer sich fragen sollte: „Gibt es denn heute überhaupt noch Berufungen?“ oder „Wer ist berufen?“, dann gibt dieses Leitwort die Antwort.
Die Wegstrecken zur Wallfahrtskirche wurden spezifisch gestaltet. Den Wallfahrtsgottesdienst feierten die Gläubigen mit dem Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche, Pfarrer Bernhard Waltner. Die Stationenwege um geistliche Berufe führten die Pilger von Issing und Stadl nach Vilgertshofen zur Wallfahrtskirche. Aufgemacht hatten sich rund 30 Erwachsene in Issing, um mit Schwester Veronika Häusler an drei Stationen („Ich bin gemeint“, „Ich bin geborgen“ und „Ich bin gebraucht“) zu singen und zu beten. Zeitgleich hatten sich in Stadl rund 50 Personen, darunter viele Kommunionkinder und Firmlinge, aufgemacht, um mit Schwester Hannah Altmann die Stationen: „Mich sehen, meine Talente und Fähigkeiten“, sowie „Die anderen sehen“ und die dritte Station „Von Gott gewollt und geliebt“ zu betrachten. Dabei war ein Spiegel (sich sehen, hinter sich sehen, wie Gott einen sieht) ein wichtiger Bestandteil.
Eine lebendige Predigt
Mit einer ansprechenden, lebendigen Predigt begeisterte Pfarrer Waltner die Menschen. Im Gabengang brachten die Gläubigen Chrisam-Öl, Tauf-, Kommunion-, Hochzeits-, Profess- und Wallfahrerkerzen zum Altar. Die Impulse des Gottesdienstes waren: die Beziehung Gottes zu jedem einzelnen Menschen festigen, den Anderen spüren lassen, dass er Vergebung, Hoffnung, Halt und Perspektive im Leben hat.
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