Christian Wolf wird heute Diakon und will im kommenden Jahr in den Priesterstand eintreten. Am Abend Empfang in Utting Von Gerald Modlinger

Von Gerald Modlinger
Unter den sechs neuen Diakonen im Bistum Augsburg, die im nächsten Jahr zu Priestern geweiht werden, ist auch ein Uttinger: Christian Wolf wird heute im Rahmen einer um 9.30 Uhr in der Basilika St. Ulrich und Afra beginnenden Messe von Bischof Konrad Zdarsa in den Klerikerstand aufgenommen. Voraussichtlich rund 70 Katholiken aus seinem Heimatort werden zur Weiheliturgie in die Bischofsstadt reisen. Um 18 Uhr wird der neue Diakon in Utting empfangen und in der Pfarrkirche Mariä Heimsuchung eine Vesper feiern.
Christian Wolf gehört nicht zu den ganz Jungen seines Weihejahrgangs, denn zunächst verfolgte er andere berufliche Ziele. Er studierte in Weihenstephan Landschaftsbau. 2006 trat er als fertiger Diplom-Ingenieur ins Augsburger Priesterseminar ein und begann an der Universität Theologie zu studieren. Seit dem vergangenen Jahr hat Wolf nun auch sein Diplom in katholischer Theologie in der Tasche. Danach begann er mit einem zweijährigen Pastoralpraktikum in der Pfarreiengemeinschaft Neusäß bei Augsburg, das er ab nächster Woche als Diakon bis zu seiner Priesterweihe im Juni 2013 weiterführen wird.
Christian Wolf weiß, dass die katholische Kirche in Deutschland in eine ungewisse Zukunft geht und nicht absehbar ist, wie sich die Situation in 20 oder 30 Jahren darstellen wird. Aber er blickt zuversichtlich nach vorne, jede Zeit habe ihre Herausforderungen, meint Wolf und verweist auf seine Lieblingsbibelstelle aus der Bergpredigt: „Sorgt Euch nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selber sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage.“ (Mt 6, 34). Der Satz solle Mut machen, nicht ängstlich in die Zukunft zu blicken und auch in stürmischen Zeiten auf Gott zu vertrauen. Mehr über Christian Wolf lesen Sie in der Print-Ausgabe des Landsberger Tagblatts.
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