Samstag, 19. April 2014

20. Dezember 2012 16:41 Uhr

Kommentar

Die Armut der Studien

Es ist eine Pflicht, auf vorhandene Armut hinzuweisen. Die unterschiedlichsten Institutionen haben dies in den vergangenen Tagen mit der Präsentation immer neuer Studien reichlich getan.

i

Sie nutzten dafür nicht ganz uneigennützig die Vorweihnachtszeit. Da sind die Menschen besonders mildtätig gestimmt. Unter dem Strich unterscheiden sich die Zahlen nur wenig. Je nach politischer Interessenslage werden sie aber völlig gegensätzlich interpretiert.

Es ist zugleich eine Pflicht, die Armut zu bekämpfen. Da helfen warme Worte oder der Hinweis der zuständigen Ministerin, man sei auf einem guten Weg, aber herzlich wenig. Tatsächliche Armut zu verhindern ist ein langwieriger Prozess, der bei der Bildung beginnt und bei gerechten Einkommensverhältnissen nicht endet.

ANZEIGE

Aber statistisch belegbare Armut wird es immer geben. Es ist zum einen eine Frage der Definition, was Armut überhaupt ist. Zum anderen sind niemals alle Menschen gleich. Daran wird auch keine noch so gut gemeinte Armutsstudie etwas verändern.

Artikel kommentieren

Blogs aus der Redaktion
Jürgen Marks
Chefredaktion

Tagebuch aus Stadt und Land - Einblicke in Politik, Medien und das Internet

Zum Blog
Miriam Zissler
Lokalredaktion Augsburg

Ausgehen in Augsburg: Miriam Zissler schreibt über Bars, Klubs, Cafés, Restaurants und mehr.

Zum Blog

Die Kamera ist mein Notizbuch, wenn ich ohne Ziel unterwegs bin und aus dem Album des Alltags mitnehme, was mir beiläufig als sehenswürdig auffällt.

Zum Blog
Sascha Borowski
Online-Redaktion

Notizen aus der Online-Redaktion

Zum Blog

"Menschenskinder" sind immer für eine Überraschung gut.

Zum Blog
Stefan Drescher
Online-Redaktion

In diesem Blog geht es um Aktuelles und Zukünftiges.

Zum Blog

PS-Poesie. Auto ist Leidenschaft. Dieses Blog erzählt davon.

Zum Blog
Sven Daam
Redaktion

 

Zur Autorenseite

Jogger-Blogger: Von Null auf Zehn...

Zum Blog