Aber es ist ein weiterer Hinweis darauf, wie kostbar landwirtschaftlicher Boden inzwischen geworden ist. Nahrungsmittelerzeugung, Energiewende, Naturschutz – alles ist wichtig und für alles wird Land gebraucht. Das Hauen und Stechen um landwirtschaftlichen Boden drückt sich vor allem in der Explosion von Pachtpreisen aus. Jeder versucht jeden zu überbieten.
Und jeder beobachtet jeden. Grünland umzubrechen, womöglich zur Energieerzeugung, gilt als ökologische Sünde. Es sind im ganzen Land schon zu viele Wiesen dafür geopfert worden. Wenn dann ausgerechnet der Staat als Sünder ertappt wird, reagieren auch Bauern, denen das Umackern einer Wiese von der Naturschutzbehörde schon verwehrt wurde, empfindlich. Und das ist gut so. Wachsamkeit bleibt geboten.